Diesmal war die Technik pünktlich

Wernesgrün - Die im Januar ausgefallene MDR-Sendung "Musik für Sie" wurde nun in Wernesgrün nachgeholt. Damals war das Fahrzeug mit der Technik im Straßengraben gelandet. Umso begeisterter war das Publikum diesmal.

 

Alle waren angereist an jenem 21. Januar - die Künstler, die Zuschauer, nur der Laster mit der gesamten Technik war im Straßengraben gelandet, 20 Kilometer vor Wernesgrün. Und ohne Technik natürlich keine Veranstaltung. Umso schöner wurde die Veranstaltung für alle Beteiligten, als sie nun in Wernesgrün nachgeholt wurde.

Nachdem Uta Bresan die Programmfolge vorgestellt hatte, vermochte es Michael Heck, den Saal binnen kürzester Zeit mit seiner Musik in Stimmung zu versetzen - ein Vollblutmusiker, der in Nashville Tennessee sein Musikstudium absolvierte. Mit Liedern wie "Himbeereis zum Frühstück" und "Ring of Fire" und einer neuen Version des Hits "Sierra Madre" hatte er schnell die Besucher auf seiner Seite. Für den nötigen Humor sorgte das Komikerduo "Günti und Heiko". Die Nachwuchsband "Cappuccinos", die von Kristina Bach entdeckt wurde, feierten mit ihren Liedern anschließend eine Riesenparty mit den Besuchern.

Nachdem Bernhard Brink kurzfrisitg absagen musste, brachte Uta Bresan den "Fernando Express" mit, die mit ihrer neuen Sängerin Michaela Zondler gleich mit einem Hit-Medley ihrer Erfolge begannen, wie "Barfuß bis ans Ende der Welt" und ihrem neuesten Titel "Ich geh durch die Hölle auf Erden". Mit Kristina Bach trat die derzeit erfolgreichste Produzentin auf dem deutschen Musikmarkt auf. Sie feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum. Mit einigen älteren Titeln wie "Erst ein Cappuccino" und "Er schenkte mir den Eiffelturm", präsentierte sie auch Kultsongs des unvergessenen Drafi Deutscher wie "Gib nicht auf", wofür es im Saal tosenden Beifall gab.

 

Den Höhepunkt des Abends bildete natürlich der Auftritt des Weltstars Tony Christie, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Bühnenjubiläum feiert. Viele seiner Songs sind bereits zu Evergreens und Welthits geworden, wie "Did what i did for Maria", "Is this the way to Amarillo" und "Sweet September". Nach mehreren Zugaben verabschiedete ihn das Publikum mit Standing Ovations. Nach knapp vier Stunden ging in Wernesgrün ein unvergesslicher Abend zu Ende. P. Winkler