Die Welt bei Thermofin

In die Welt, aus der Welt: Beim Klimatechnik-Produzenten Thermofin im Gewerbegebiet Kaltes Feld bei Reichenbach arbeiten Beschäftigte aus den unterschiedlichsten Nationen.

Heinsdorfergrund - Thermofin hat sich in der Branche für Kälte- und Klimatechnik einen Namen gemacht. Als Firmengründer Willy Löffler und sein Sohn Bernd vor elf Jahren aus Südbayern nach Reichenbach kamen, begannen sie mit der Fertigung von so genannten Wärmeübertragern. Sechs Mitarbeiter waren anfangs beschäftigt. Inzwischen arbeiten 260 Mitarbeiter bei Thermofin. Heute werden vor allem kälte- und klimatechnische Anlagen zur Lebensmittellagerung und Lebensmittelverarbeitung in Supermärkten, Gefrieranlagen und Logistikzentren produziert. Die Produkte finden außerdem Anwendung bei der Klimatisierung großer Rechenzentren sowie in Eissporthallen und Indoor-Skipisten. Seit 2007 ist das Unternehmen zudem im Bereich der Turbinen- und Motorenkühlung tätig und verkauft nach Indien, Saudi Arabien, China, Russland und in die Niederlande.

Einen Firmenbesuch stattete am Dienstag Landrat Dr. Tassilo Lenk Thermofin ab. Er wurde unter anderem über die anstehenden Investitionen informiert. Firmenchef Bernd Löffler spricht vom Kauf neuer Maschinen, dem Bau eines kleinen Produktionsgebäudes und einem firmeneigenen Messlabor, das für die Produktentwicklung vor allem auf dem Gebiet der Energie-Effizienz enorm wichtig sei. In Reichenbach haben die aus dem Münchner Raum stammenden Firmenchefs Willy und Bernd Löffler ihre Unternehmenszentrale eingerichtet. Daneben unterhalten sie einen kleinen Produktionsstandort in Argentinien und betreiben Niederlassungen in Holland, Frankreich sowie den Philippinen. Und sie planen eine Expansion nach Russland. Langfristig soll der Sitz in Reichenbach mit weiteren Investitionen gefestigt werden.