Die im Schatten sieht man doch

"Exakt" heißt das politische Magazin des MDR-Fernsehens, in dem heute Abend junge Leute aus Plauen zu Wort kommen. Ein Kamerateam des mitteldeutschen Senders begleitete zwei Tage auch die Mobile Jugendarbeit.

Von Frank Blenz

Plauen Vor Ort sein, nah an den Leuten mit all ihren Sorgen, Problemen, Wünschen - den Spagat mit Abstand zu wagen, unternahm ein Team von MDR-Exakt dieser Tage in Plauen. Die Fernsehleute hatten konkrete Fragen im Gepäck: Wie geht es den jungen Menschen in dieser "Coronazeit", und zwar denen, die sozial und wirtschaftlich nicht gut gesichert und mitunter gar auf sich allein gestellt sind?
Was machen Jugendliche, wenn soziokulturelle Einrichtungen geschlossen und deren Angebote für sie eingefroren oder nur teilweise machbar sind?
Wie funktioniert in dieser Zeit gute Jugendarbeit? Was braucht es für diese jungen Menschen? In Plauen begleitete das Fernsehteam Mitarbeiterinnen der Mobilen Jugendarbeit (MJA). Mehrere Orte standen auf dem Tour-Plan durch die Spitzenstadt. An der Hufeland-Oberschule gab es ein Gespräch mit einer Schulsozialarbeiterin. Im Stadtzentrum wurde am Tunnel beim Streetwork-Einsatz der MJA gedreht. Schließlich gab es eine Stippvisite im Garten der MJA in Haselbrunn. "Die Macher von ‚Exakt‘ haben uns und den jungen Leuten sehr aufmerksam zugehört. Die Jugendlichen konnten über ihre Erlebnisse und Empfindungen berichten. Es stellte sich heraus, dass das gerade für sie eine sehr schwere Zeit ist", berichtete Sozialarbeiterin Franzi Klinner von der MJA im Anschluss an die Dreharbeiten.
Die Sendung "Exakt" wird heute Abend um 20.15 Uhr im MDR-Fernsehen ausgestrahlt.