Deutscher Preis für Mönnich-Oboe aus Markneukirchen

Die Firma Gebrüder Mönnig Holzblasinstrumente GmbH in Markneukirchen darf sich bereits zum zweiten Mal über eine besondere Ehrung freuen. Auf der Musikmesse in Frankfurt wird ihr am Freitag der Deutsche Musikinstrumentenpreis verliehen, der jedes Jahr für zwei verschiedene Instrumente ausgelobt wird.

Dieses Mal waren es Bratsche und Oboe, wobei die Firma Mönnig den Preis für die Oboe Modell 155 AM bekommt. AM steht dabei für Albrecht Mayer, Solo-Oboist bei den Berliner Philharmonikern, der die wichtigsten Ideen für diese Neuentwicklung beisteuerte. 2008 erhielt die Firma Mönnig den Preis für eine Deutsche Bassklarinette.

Oboen würden zwar nur 0,5 Prozent der Schüler von Musikschulen spielen, zugleich sei die Oboe, die bei Mönnich seit Anfang des 20. Jahrhunderts gefertigt wird, aber ein wichtiges Orchesterinstrument, macht Geschäftsführer Veit Schindler (Foto) deutlich.

Mit ihrer Stimmungsreinheit, handwerkliche Qualität und Klangschönheit konnte sich das Markneukirchner gegen weitere vier Instrumente durchsetzen. Steffen Friedel, der in Markneukirchen studiert, wird für seine "Wappenbratsche" ebenfalls ausgezeichnet. Foto/Text: H. Schlangstedt