Denkmal für Dorfplatz in Rodau

Im kommenden Jahr wird die Ortsmitte von Rodau ein neues Gesicht erhalten. Rund um den Brunnen soll das Areal neu gestaltet und mit einem Denkmal geschmückt werden.

Für die Ausführung der Denkmalgestaltung konnte der Rößnitzer Künstler Peter Luban gewonnen werden, wie Bürgermeister Eberhard Prager zur jüngsten Ratssitzung informierte. "Peter Luban will uns auch mit dem Preis entgegen kommen und ein Rodau-typisches Denkmal schaffen."

Das bestätigte der Künstler auf Nachfrage. Wir wollten von Luban wissen, was genau für Rodau typisch ist. "Keine Angst, ich werde keine Hühner dort hin bauen, selbst wenn es im Dorf welche gibt." An das ländliche Umfeld angepasst oder auch eine für das Dorf typische Geschichte wiedergebendes Denkmal kann er sich vorstellen. Wenngleich er bereits gewisse Ideen hat, will Luban den Rodauern nicht vorgreifen und ihnen nichts diktieren. "Zuerst einmal erwarte ich Vorschläge aus Rodau." Dann würde seine Fantasie ein Übriges tun.

Luban regte den Bürgermeister sowie den einstigen Ortsvorsteher Ulrich Scheunert bereits an, auf die Suche nach Authentischem zu gehen. Sowohl in Privatbesitz als auch bei der Kirche oder gar in der Stadt Plauen könnten möglicherweise originale Säulen vom Rittergut oder Toreinfahrten aus Granit zu finden sein. "Solche Fundstücke könnten integriert werden und auf die Geschichte des Dorfes verweisen." Über dies seien damit die Baukosten zu reduzieren.  mam