Coschützer sind Oberspritzer

Franz Wohlfarth, Thomas Zschögner, Mario Gemeinhardt und Sebastian Anlauft von der FF Coschütz wurden am Samstag Sieger bei der 20. Auflage des Wettstreites um den Vogtländischen Oberspritzer.

Kleingera - Der Wettstreit fand in Kleingera beim Feuerwehrfest am Dorfteich statt. Platz zwei ging an die FF Görschnitz. Die Titelverteidiger aus dem Vorjahr hatten neben Wehrleiter Jens Stark auch Vater Bernd und Sohn Markus Ott sowie Mario Buchwald am Start. Dritte wurden die Kameraden aus Neumark. Teilgenommen haben 15 Wehren, darunter die Limbacher Jugendfeuerwehr. Für die gingen Simon Kessel, Adrian Gigold, Philipp Fugmann und Paul Sänger ins Rennen.

Bei diesen warteten im Jubiläums-, weil 20. Wettbewerb, andere Aufgaben als aus den Vorjahren gewohnt auf die Kameraden. "Zum Jubiläum haben wir mit dem historischen Löschangriff auf das Geschehen beim 1. Vogtländischen Oberspritzer-Wettstreit im Jahre 1994 zurück geblickt", erklärte Kleingeras Ortswehrleiter Sven Burkhardt. Währendem waren seine Kameraden Maik Burkhardt, Martin Nicol, Stefan Puzzicha und Marcel Stephan mit Kübelspritze, dazu passendem Schlauch und Strahlrohr sowie zwei Eimern aus wasserfestem Tuch auf dem Kurs um den Dorfteich unterwegs.

Es galt, die Löschwasserstrecke für die Kübelspritze aufzubauen und dann fünf Dosen mit dem Wasserstrahl von Ständern herunter zu spritzen. Dann musste um den Dorfteich herum und an den zahlreichen Zuschauern vorbei von allen vier Kameraden wieder in den Startbereich gelaufen werden. Dort wartete ein Sägebock samt Stamm und mit der Schrotsäge musste ein Stück vom Stamm abgesägt werden. Das war noch nicht genug, denn in Kleingera wird am Ende des Wettstreites beim Feuerwehrfest immer noch getrunken. Das war auch diesmal so, denn zwei Glas Bier waren noch auszutrinken, bevor die Zeit gestoppt wurde. Das taten Zeitnehmer Horst Buchwald (FF Görschnitz) und Elsterbergs Stadtwehrleiter Ludwig Otto. Wettkampfleiter war Sven Burghardt.

In sagenhaften 100 Sekunden absolvierten die Sieger aus Coschütz den Wettbewerb. Nur acht Sekunden langsamer waren die Vorjahressieger aus Görschnitz. Die Neumarker benötigten 125 Sekunden. Platz sieben belegten die Gastgeber aus Kleingera, die in 132 Sekunden zeitgleich mit den Scholasern waren. Je zwei Mannschaften schickten die Kameraden aus Geilsdorf im Burgsteingebiet sowie die FF Rotschau an den Start.

Außerdem waren noch die Reimersgrüner, Losaer, Limbacher (Männer) und Netzschkauer beim Wettstreit zu Gast. Auftritte der Akrobaten aus Elsterberg und der Greizer Hundesportler sowie die Bastelstraße für die Kinder ergänzte das Festgeschehen am Samstagnachmittag in Kleingera. Am Abend sorgte die Losaer Band LRT-live mit ihrer Musik zum Tanz für tolle Stimmung im Festzelt.