Christian Pöllmann gründet neue Firma in Plauen

"Was macht eigentlich...?" nennt sich die Kolumne eines großen deutschen Nachrichtenmagazins, in der das aktuelle Tun einst oder noch immer populärer Künstler oder Politiker beleuchtet wird. Nehmen wir also die Frage auf und beantworten, was Christian Pöllmann und Renate Wünsche derzeit tun.

Der eine PR-Direktor des Vogtlandtheaters über drei Jahrzehnte hinweg, in Plauen bekannt wie der sprichwörtlich bunte Hund und immer für eine Überraschung gut, wenn man sich beispielsweise an seine mehrfache Kandidatur für das OB-Amt der Spitzenstadt erinnert. Ein streitbarer Mann, der es persönlich vorzog, mit der Installierung des neuen Leitungsteams des Theaters neue berufliche Wege zu gehen. Die andere, ebenfalls langjährige kaufmännische Geschäftsführerin des Theaters, Renate Wünsche, deren Vertrag im Sommer dieses Jahres nicht mehr verlängert wurde. Auch sie damals auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Zwar hatte Pöllmann mit gewohntem PR-Eifer verkündet, die Medien über seine Ziele oder gar sein neues Tätigkeitsfeld zu informieren - doch bisher blieb es bei der Ankündigung. Nun ist Vogtland-Anzeiger den beiden gewissermaßen im Internet auf die Spur gekommen. Unter www.adastra-projekt.de präsentieren sie seit wenigen Tagen ihr neues Unternehmen. Pöllman fungiert als geschäftsführender Art Director, Renate Wünsche kümmert sich ebenfalls als Geschäftsführerin um die Finanzen. Ebenfalls im Boot als Geschäftsführerin Logistik Petra Macht.

Die selbständige Unternehmerin beschäftigte sich bisher seit 15 Jahren mit Immobilien und Bauprojekten Die gelernte Maschinenbauzeichnerin leitete bis zu ihrem Eintritt in ad astra die Filiale einer Autovermietung in Plauen. Gegründet hat sich ad astra mit Sitz in der Rückertstraße 13 im August 2009 mit dem Anspruch, hochwertige Kultur- und Bildungsprojekte zu entwickeln, wie es auf der Homepage des Unternehmens etwas geheimnisvoll heißt.

Es gehe darum "Kunst erlebbar zu machen", verständlich darzustellen und "zu einem Ereignis werden zu lassen, für jeden, der sich darauf einlässt." Als zweite Säule seiner Arbeit bezeichnet ad astra die Schaffung von Bildungs-, Aus- und Weiterbildungsprojekten für junge, kulturinteressierte, Menschen der Stadt und Region. Übrigens: Der etwas mysteriös klingende Unternehmensname ad astra heißt so viel wie "(durch die Dunkelheit) zu den Sternen" und hat seinen Ursprung in der Zeit der Aufklärung. tp