Bundespolizeiinspektion bleibt in Klingenthal

Diese Nachricht verkündet Landrat Dr. Tassilo Lenk per Pressemitteilung nach einer Sitzung des Präsidiums der Euregio Egrensis, bei der es um die Sicherheit ging im Vierländerraum von Sachsen, Thüringen, Böhmen und Bayern.

Vertreten waren auch die jeweils verantwortlichen Polizeidirektionen, um zum Thema Sicherheit insbesondere Drogen zu informieren. Lenk: "Wir haben die Information mitgenommen, dass besonders auf tschechischer Seite die Eigenproduktion von Crystal zunimmt und über die grenznahen Märkte verbreitet wird." Der Vertreter des tschechischen Ministeriums sprach von 50 Prozent der Produktion, die auf der tschechischen Seite stattfindet. Der Landrat weiter: "Uns konnte vermittelt werden, dass die Aufklärungsrate mit 90 Prozent recht hoch ist und die Sicherheitsbehörden grenzüberschreitend bemüht sind, diese Straftaten in den Griff zu bekommen."

Doch das alleine löst das Problem laut Lenk nicht. Auch die Vorbeugung müsse verstärkt werden: Klarheit in den Köpfen der Menschen ist erste Voraussetzung, Drogenkonsum und -kriminalität einzuschränken. Dies, so Lenk, war in gleicher Weise Gegenstand des erst jüngsten "Hofer Dialoges" mit Bundesinnenminister Friedrich und den Innenministern aus Bayern und Sachsen.

Am Rande seines Besuches in Oelsnitz hat Landrat Dr. Lenk den Innenminister des Freistaates Sachsen, Marcus Ulbig gebeten, die Abstimmung zur Grenzsicherheit nach dem Schengener Abkommen fort zu setzen. "Ich gehe von einem zeitnahen Gespräch aus, um besondere Entwicklungen und die Sicherheitsanforderungen rechtzeitig beurteilen, abstimmen und steuern zu können. Wir brauchen Verlässlichkeit", teilt der Landrat weiter mit. va