Bundespolizei stoppt Illegale auf Bahn-Magistrale

Reichenbach/Klingenthal - Bundespolizisten haben am Sonntagmorgen in einem Zug der Mitteldeutschen Regiobahn auf der Sachsen-Franken-Magistrale zwischen Plauen und Zwickau syrische Flüchtlinge ohne Papiere erwischt.

Nur eine Person der acht Leute - ein 27-Jähriger - konnte sich ausweisen, indem er einen Flüchtlingspass vorlegte. Er hält sich legal in Deutschland im brandenburgischen Cottbus auf. Das teilt die Bundespolizei mit.

In der Presseinformation heißt es weiter: Die anderen Personen verfügten über keinerlei Personaldokumente und wurden deshalb wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise in Gewahrsam genommen. Dabei handelte es sich um einen 30-jährigen Mann, zwei Frauen im Alter von 27 und 22 Jahren sowie vier Kinder zwischen 0 und 5 Jahren. Nach dem Stand der Ermittlungen leistete der erstgenannte 27-jährige Beschuldigte den anderen Hilfe dabei, trotz erfolgter Zurückweisung an der deutsch-österreichischen Grenze, nach Deutschland zu gelangen.

Deshalb leitete die Bundespolizei gegen ihn ein Strafverfahren wegen Einschleusen von Ausländern ein. Nach Abschluss aller notwendigen polizeilichen Maßnahmen wurde die Person wieder auf freien Fuß gesetzt. Alle anderen stellten ein Schutzersuchen und wurden deshalb an die Außenstelle Chemnitz des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge weitergeleitet. va