Bücken und pflücken: Es ist Erdbeer-Zeit

"Erdbeeren pflücken, und dann noch Holunder - dann ist meine Kräuterküche eröffnet", sagt die Plauenerin Kristin Bodenschatz. Mit ihrer Tochter Finja (9) ist sie auf dem Erdbeerfeld in Plauen-Oberlosa.

Dort haben Mutter und Tochter die Auswahl zwischen fünf Sorten Erdbeeren. "Da rechts die kleinen eignen sich gut für Marmelade, und dort drüben sind ganz große Früchte zu finden", verrät die nette "Erdbeerfee" im Verkaufshäuschen. Die Mitarbeiterin von Harald Funck, dem Erdbeerfeld-Betreiber, wiegt die Körbe ab und berät. Wer selber pflückt, bekommt das Kilo Erdbeeren für 2,80 Euro, wer sich von der "Erdbeerfee" den Korb füllen lässt, zahlt 5 Euro pro Kilo.

Je mehr Erdbeeren gepflückt werden, um so günstiger der Preis. Natürlich darf auch mal genascht werden, was sich Kinder, wie Finja nicht zwei Mal sagen lassen. Seit einer Woche hat das Feld in Oberlosa geöffnet - zeitgleich auch die Felder in Pirk-Weischlitz, Rodewisch, Rotschau und Obermylau. In ganz Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt betreibt Harald Funck, dessen Firmensitz in Hirschfeld bei Zwickau ist, Erdbeer- und Sonnenblumenfelder. va