Brückenbau legt Verkehr in Großfriesen lahm

Großfriesen - Etliche Schaulustige beobachteten das Spektakel aus größtmöglicher Nähe. Dieser Tage wurden für den Ersatzneubau der Brücke über den Friesenbach in Großfriesen zwölf Bohrpfähle in acht Meter Tiefe eingelassen, um die so genannte Tiefengründung durchzuführen.

 

Die Vergabe für das 455 000 teure Projekt, das mit 310 000 Euro aus dem Förderprogramm für den kommunalen Straßen- und Brückenbau bezuschusst wird, erfolgte am 20. Mai, also noch unter Ägide des alten Stadtrates und des damaligen Vergabeausschussses. Eine Vollsperrung existiert sei Anfang Juli, mit dem Ende des Bauprojektes, für das VSTR Rodewisch den "Hut" aufhat ist Ende November zu rechnen. Quasi im Schatten, wie es Baubürgermeister Manfred Eberwein dieser Tage bezeichnete, erfolgt die Deckeninstandsetzung der Falkensteiner Landstraße, ebenfalls ausgeführt von dem Rodewischer Unternehmen.

 

286 000 Euro stehen dafür zur Verfügung, drei Viertel der Summe ist förderfähig. Neben der Erneuerung des gesamten Asphaltbelages werden schadhafte Gehwegbereiche neu gepflastert und eine Anpassung der Zufahrten zu den hier befindlichen Grundstücken vorgenommen. Vier Wochen Bauzeit sind für die am 10. August beginnende Maßnahme geplant, davon muss die Falkensteiner etwa drei Wochen voll gesperrt werden. Gestern zur Ortschaftsratssitzung erhielten die Einwohner nähere Informationen über die während der Arbeiten in Kauf zu nehmenden Sperrungen und Umleitungen. tp