Brambacher Quellen sprudeln seit 100 Jahren

Regen ist unerwünscht, wenn Bad Brambach feiert: 1880 werden die heilenden Wasser erstmals kommerziell genutzt, 1910 wird die "Neue Quelle" entdeckt.

Von da an nimmt die Entwicklung Bad Brambachs zum Kurort ihren Lauf. "100 Jahre Gesundheitstradition" feiert der Ort vom 27. Juli bis 12. August mit vielen kulturellen Events. Mit im Boot sitzen neben der Sächsischen Staatsbäder GmbH der Fremdenverkehrsverein, die Stadt und die Chursächsische Veranstaltungs GmbH.

Zwischen 50 000 und 100 000 Euro lassen sich die Veranstalter das Fest kosten. "Unsere Heilquellen geben uns bis heute Lohn und Brot, auch nachdem andere Standbeine, wie Industrie, weggebrochen sind", erinnert Bürgermeister Helmut Wolfram. Und Staatsbäder-Chef Gernot Ressler betont, dass die beiden Festwochen nicht nur Kurgäste, sondern alle Vogtländer ansprechen solle. Leichte Muse verspricht ein Operettenabend, auf hochsommerliche Temperaturen hofft man, wenn sich die Ramada-Terrasse fürs Dixieland öffnet.

Rund 300 Mitwirkende zählt der Festumzug, der sich am 4. August durch den kleinen 2100 Seelen zählenden Ort zieht und die Geschichte Revue passieren lässt. Viele der Events sind kostenlos zu erleben.