Botschaft über den Wolken

Eine besondere Aktion, mit der in diesem Jahr die Osterbotschaft zu den Menschen gebracht wurde, war am Ostersonntag am Himmel zu sehen. Auf dem Flugplatz Auerbach wurde getankt.

Von Hagen Hartwig

Auerbach - Ein in Großenhain gestarteter Ultraleichtflieger hatte ein 25 Meter langes Spruchband im Schlepptau und flog damit über große Teile Sachsens. Bei Sonnenschein und blauem Himmel war selbst aus großer Entfernung die Botschaft "Hoffnung sehen- CHRISTUS" gut zu lesen. "Ich bin bei meinem exakt geplanten Oster-Rundflug über viele sächsische Städte und Dörfer geflogen. Immer wieder habe ich freudig winkende Menschen gesehen", so Jan Meißner, der Pilot der kleinen Maschine, der seinen Ultraleichtflieger vom Startpunkt aus über die Oberlausitz, das Erzgebirge, ins Vogtland und wieder zurück steuerte.
In Auerbach legte der erfahrene Pilot einen geplanten Zwischenstopp ein, um zu tanken. "Heute ist bestes Flugwetter. Durch das lange Spruchband im Schlepptau habe ich aber einen erhöhten Verbrauch an Flugbenzin.
Hier in Auerbach war das Nachtanken bestens organisiert", lobte Jan Meißner. Begrüßt wurde er auf dem Verkehrslandeplatz am Bendelstein vom diensthabenden Flugleiter Thomas Scheffler und einem Team des Kirchenbezirkes Vogtland. "Wir freuen uns, dass mit dem Osterflieger die hoffnungsfrohe Osterbotschaft zu den Menschen gebracht wird. Durch die Corona-Pandemie leben wir in einer außergewöhnlichen Zeit", so Gemeindepädagogin Maria Härtel aus Heinsdorfergrund.
Nach seinem Tankstopp in Auerbach flog der Osterflieger noch eine große Runde übers Vogtland. Zahlreiche "Beobachter" aus Falkenstein, Treuen und Reichenbach freuten sich über den "Flugzeug-Gruß". Die kirchliche Botschaft war angekommen. Am späten Nachmittag setzte dann Jan Meißner auf seinem Heimatflugplatz in Großenhain wohlbehalten zur Landung an. "Mit einem 25 Meter langen Spruchband so eine weite Strecke zu fliegen, ist anspruchsvoll. Ich bin froh, dass ich meine Maschine und das immerhin rund dreitausend Euro teure Banner wieder gut nach Hause gebracht habe", so Pilot Meißner in seinem Rückmelde-Funkspruch.