Bohren bei Brücke

An der Neuen Elsterbrücke in Plauen (hinten ist der der Campus der Studienakademie samt Turm zu sehen) tut sich was: Bernd Arlt (vorn) und René Hörnig treiben mit einem monströsen Gerät einen Bohrer in die Erde und holen Bodenproben nach oben. "Bis 15 Meter Tiefe - 80 Meter wären möglich", sagt Hörnig, der Vorarbeiter der Bohrarbeiter. Die sogenannten Bohrkerne haben gut 16 Zentimeter Durchmesser. Sie werden in die Holzkästen gelegt, die neben Hörnig zu sehen sind und geben Aufschluss über die Tragfähigkeit des Bodens. "Oben haben wir Aue-Lehm gefunden, den der Fluss angespült hat, darunter Flusskies, dann kommt Schiefer." Von der Tragfähigkeit hängen Größe und Form der Widerlager ab, die gebaut werden für eine neue Elsterbrücke, wenn die marode alte Brücke ersetzt wird. Genaueres war gestern aus dem Plauener Rathaus nicht zu erfahren. Dafür gaben die Bohrarbeiter Auskunft: Insgesamt sieben Löcher werden gebohrt, drei auf der Seite Neustadtplatz, vier auf der Seite Komturhof. ufa