Bilder an Neuberinmuseum übergeben

Der Oelsnitzer Maler Günter Weiß starb am 6. November 2014. Jetzt überreichte die Witwe Hannelore Weiß (rechts) dem Reichenbacher Neuberinmuseum 95 Werke.

Museumsleiterin Marion Schulz (links) und ihre Mitarbeiterin Jacqueline Heidel hatten vor allem Bilder ausgesucht, die Bezug zu Reichenbach haben - im Ortsteil Brunn war der Maler 1940 geboren worden und 1960 hatte er seine allererste Ausstellung im Neuberinmuseum.

Weiß besuchte die Zeichenschule in Zwickau, studierte Angewandte Kunst und absolvierte zwei Fernstudien für Pädagogik und Design. 35 Jahre arbeitete er als Berufsschullehrer für Bauberufe in Schwarzenberg und Oelsnitz. Danach, ab 2000, war er als freischaffender Maler und Grafiker tätig. "In der heutigen Zeit mit ihrer Flut von Bildern verkümmern die Sinne", erklärte der Künstler.

Oft werde deshalb Spektakuläres gewagt, um aufzufallen. "Mir reicht die Natur, in der ich die Kunst finde." Ob in Aquarell oder Acryl, ob Zeichnungen, Druck oder Öl. Es sind stille Arbeiten, die das Schaffen von Günter Weiß auszeichnen. Landschaftsbilder, Stadtansichten und Stillleben hat er geschaffen und in vielen Ausstellungen gezeigt. va