Bilanz des vogtländischen Winterdienstes

Streusalz, Glatteis, Minustemperaturen: Nachdem der Winter kalendarisch Abschied genommen hat, zieht der Vogtlandkreis (für seine vier Straßenmeistereien) ein Resümee über die Einsätze auf den Straßen des Vogtlands.

Plauen - Es irrt, wer da meint: "Wir hatten doch gar keinen richtigen Winter", denn an 106 Tagen musste in der zu Ende gegangenen Wintersaison gestreut und an 72 Tagen Schnee geräumt werden. Verbraucht wurden dabei 7.885 Tonnen Streusalz und 688 Tonnen Trockensubstanz. Mal abgesehen vom Jahrhundertwinter 2012/13 liegt man mit den Werten des vergangenen Winters im durchschnittlichen Verbrauch. Das teilt das Landratsamt mit. In der Presseinformation heißt es weiter:

In den Salzhallen in Falkenstein, Adorf, Plauen und Reichenbach befinden sich noch insgesamt 2.424 Tonnen Salz, was einer durchschnittlichen Kapazität von 28 Prozent entspricht. Jede der vier Straßenmeistereien betreut durchschnittlich 270 bis 290 Straßenkilometer, hält die Fahrbahnen in den Wintermonaten von Schnee und Eis frei und sorgt so für einen reibungslosen und sichern Straßenverkehr.

Im Einsatz sind im Dreischichtsystem von Montag bis Sonntag 120 Mitarbeiter mit durchschnittlich 40 Fahrzeugen und sieben Schneeschleudern und Schneefräsen bei Starkschneefall. Liegt kein Schnee, sind die Mitarbeiter mit Gehölzschutzarbeiten, dem Reinigen der Tageswassereinläufe und der Leitpfosten, dem Einsammeln von Müll und Unrat aus den Graben- und Bankettbereichen, mit der Reparatur kleinerer Asphaltschäden und der Instandsetzung von Wintertechnik beschäftigt. va