Bienen schon vor 150 Jahren gefährdet

Plauen 150 Jahre verewigt in einer Festschrift, halten Mitglieder des Imkervereins Plauen in der Hand. Von der Gründung 1870 bis heute wurde versucht, so viel Meilensteine wie möglich chronologisch aufzuschlüsseln und abzudrucken.
Das vierköpfige Team, zu dem Kati Wassermeyer, Gunter Valtin, Thomas Zimmermann und Heiko Wild gehören, übergab ein Exemplar an das Plauener Stadtarchiv, das bei den Recherchearbeiten unterstützend zur Seite stand. Zum 60-jährigen Jubiläum 1930 wurden bereits einige Entwicklungsdaten des Vereins veröffentlicht. Im Gegensatz zu diesem Jahr wurde damals zwei Tage lang gefeiert. Das Fest zum 150-Jährigen musste coronabedingt abgesagt werden. Das Vereinsheft soll nun zumindest eine Art krönenden Abschluss bilden. Neben viel Zeit im Stadtarchiv wurde auch in der Vogtlandbibliothek so manche Stunde gelesen und gesucht was das Zeug hielt. Schwierig sei dabei gewesen, so die Hobby-Historiker, dass die Schrift von damals nur schwer zu entziffern war.
Die Festschrift enthält viel Interessantes zur Geschichte des Bienenzüchtervereins Plauen und Umgebung. Adressbucheinträge, Zeitungsartikel und Mitschriften aus den Vereinsversammlungen sowie Briefe und die Mitgliederstatistik sind unter anderem auf den Seiten zu finden. Besonders interessant für die "Macher" war, dass schon damals um die Existenz der Bienen gebangt wurde. In vielen Einträgen war zu lesen, dass mehr für deren Schutz und Erhalt getan werden müsse. Die Festschrift soll auch für Interessierte erhältlich sein. Gespräche mit beispielsweise dem Bürgerbüro wolle man noch führen. Bis dahin kann ein Exemplar für eine Spende von 10 Euro über den Imkerverein erworben werden röss