Betriebsplanung für den Wald der Stadt Markneukirchen

Markneukirchen - Der Stadtrat beschloss die Betriebsplanung für den Körperschaftswald der Stadt bis 2022, die gemeinsam mit dem Forstbetrieb Adorf des Staatsbetriebs Sachsenforst erfolgte.

Hierzu nannte Bürgermeister Andreas Jacob einige Zahlen. 2012 sei der Wald analysiert worden, dessen Bestand sich von 266 auf 340 m3/ha in den letzten zehn Jahren erhöht hätte. Viele ältere Bäume seien im Bestand, einige bis zu 170 Jahren, was wohl mit dem damaligen Stadtbrand in Zusammenhang stände. 63% seien über 60 Jahre alt. Eine Verjüngung sei daher notwendig. Das Geld aus dem Einschlag solle dabei wieder in den Wald fließen, etwa für den Wegebau, Bänke oder die Aufforstung. Revierförster Herr Biedermann vom Forstbezirk Adorf betonte, dass das Gesamtvolumen des Waldes nicht herabgesetzt werden aber auch nicht weiter anwachsen soll, da es bereits jetzt schon weit über dem Landesdurchschnitt läge. Die Verjüngung soll mit resistenten Baumarten wie Rotbuche, Weißtanne, Douglasie und anderen erfolgen. H. S.