Beseitigung von Hochwasserschäden

Der Stadtrat hat Arbeiten vergeben - Fördermittel sei Dank.

Pausa-Mühltroff - Bei vollständiger Förderung aus dem Fonds für Hochwasserschäden aus dem Jahr 2013 vergaben die Stadträte Pausa-Mühltroffs Arbeiten an die Firma Weisch- ?litzer Tiefbau und Umweltschutz GmbH (WTU) auf Vorschlag des Prüfers der Gebote, Peter Hahn, in drei Beschlüssen, von denen Stadtrat Arndt Rudolph wegen Befangenheit ausgeschlossen wurde.

Sechs Gebote lagen vor, die in ihren Kosten voneinander bis zu mehreren Hundert Prozent abwichen. Die Vergabe konnte nicht an den billigsten Anbieter, die Tief- und Ingenieurbau Weischlitz (TIW), vergeben werden, weil die Firma ihre extrem niedrigen Preise nicht fristgerecht in einem mehrfach angesetzten Bietergespräch begründete. Wegen der geringen Kosten waren mögliche erhebliche Nachbesserungen nicht auszuschließen. Der Prüfer der Gebote begründete den Ausschluss durch die Nichteinhaltung der gesetzten Termine vor dem Rat. Einsprüche gegen diese Entscheidung seien nach Bürgermeister Jonny Ansorge nicht zu befürchten, da TIW keinen Termin für ein Bietergespräch wahrnahm.

Im Einzelnen ging der Zuschlag für das Vorhaben "Weida", Ortsteil Pausa mit 55.671,19 Euro (Spanne von 32.742 bis 95.340 Euro) an die WTU. Die gleiche Firma sicherte sich mit dem Gebot von 46.854,13 Euro (14.000 bis 108.000 Euro) auch die Arbeiten "Wisenta/Königsbach", Ortsteil Mühltroff und mit 13.714,04 Euro (7.500 bis 33.900 Euro) auch das Los 3 "Langenbacher Bach", Ortsteil Mühltroff. Bei allen drei Maßnahmen handelt es sich um die Wiederherstellung der Uferbereiche/-mauern sowie der Durchlassbereiche und der Beseitigung von Ausspülungen an den Gewässerläufen. jpk