Beschwerliche Flucht endet bei Bundespolizei

Plauen/Zwickau/Klingenthal - In der Nacht zu Dienstag registrierte die Bundespolizeiinspektion Klingenthal insgesamt 16 syrische Flüchtlinge. Am Abend wurde zunächst eine Gruppe, bestehend aus vier männlichen Personen, darunter ein 12-jähriger Junge, im Regionalexpress zwischen Plauen und Zwickau aufgegriffen.

Kurz darauf meldete sich eine Gruppe von zwölf Personen - drei Männer, drei Frauen und sechs Kindern im Alter zwischen zwei und elf Jahren - beim Bundespolizeirevier am Zwickauer Hauptbahnhof. Die Erwachsenen gaben an, sich zur Bundespolizei begeben zu haben, weil die Kinder zur Fortsetzung der beschwerlichen Reise nicht mehr in der Lage gewesen seien. Eigentlich habe die Gruppe, so hieß es seitens der Syrier, Bremen zum Ziel gehabt.

Die Flüchtlinge wurden mit Lebensmitteln und Getränken erstversorgt. Personaldokumente führten sie nicht mit. Da alle Personen innerhalb der polizeilichen Sachbearbeitung entsprechende Schutzersuchen äußerten, wurden sie nach Abschluss aller notwendigen Erstmaßnahmen an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nach Chemnitz weitergeleitet. va