Bebauungsplan beschlossen für die alte Gärtnerei in Syrau

Jetzt kommt Hoffnung auf, dass der seit Jahren in Arbeit befindliche Bebauungsplan eines großen Teils der ehemaligen Gärtnerei Syrau auch Praxis werden kann:

Der wurde notwendig, um ein Baurecht zu erlangen, weil nach Stilllegung der Gärtnerei das Gelände plötzlich zum Außenbereich erklärt wurde, und keinerlei Veränderungen an den Bauwerken mehr erlaubt waren. Es drohte sogar die Verfügung zum Abriss.

Der danach im Interesse der Grundstückseigner erarbeitete Bebauungsplan wurde in Regie des Gemeinderates Syrau soweit vorangebracht, dass alle Träger öffentlicher Belange ihre Meinung abgaben. Die überarbeitete Form wurde vom Landratsamt mit der Forderung, in 12 Positionen Änderungen herbeizuführen, an die Gemeinde zurückgewiesen.

Holger Röhn trug diese Punkte den Gemeinderäten mit Erläuterungen vor, über die dann jeweils einstimmig abgestimmt wurde. Der Realisierung des Plans dürfte nun eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Bedenklich stimmt die Räte allerdings, dass die aus dem ehemaligen Plan herausgenommenen Flächen, die die Raiffeisenbank Hof als Eigentümer ausweisen, den gesamten Glasbruch und auch Asbestmaterialien der alten Gewächshäuser aufweisen, um die sich bisher nicht gekümmert wurde.

"Das vorhandene Metall wurde bereits vor Jahren von der Schrottmafia entsorgt", wusste Steffen Unglaub zu berichten. Jetzt erwartet man, dass sich die Bank um die weitere Beräumung des Geländes zeitnah bemüht.