Baustart für königliches Hotel in Bad Elster

Fröhlicher Baustart für das Vier-Sterne-Hotel König Albert in Bad Elster. Die "Dampflgeiger" aus der Steiermark machten ordentlich Dampf beim offiziellen Akt. Baumaschinen rücken jedoch erst Mitte Juli an.

Bad Elster - Endgültig grünes Licht gibt es für den lange ersehnten Bau eines Vier-Sterne-Hotels neben dem Albert-Bad in Bad Elster. Der rote Teppich war am Donnerstag ausgerollt vor dem Königlichen Kurhaus für die 186 Personen, die auf der Gästeliste standen und wohl auch gekommen sind, wie Bad Elsters Bürgermeister Christoph Flämig erfreut feststellte. Er eröffnete den Reigen der Redner und dankte allen Wegbereitern. Vor allem aber der Mandlbauer-Gruppe, die den schlafenden Riesen Bad Elster nun zum Leben erwecken will.

Sämtliche Genehmigungen für den Baustart des Hotels mit einem Investvolumen von 16,5 Millionen Euro liegen vor, versicherten die Geschäftsführer der Hotelerrichtungs- und Betriebsgesellschaft. "Wir rechnen mit einem Baubeginn noch im Juli, Dachgleiche vor Weihnachten und einer Fertigstellung 2015", so Geschäftsführer Bertram Mayer, der auch den Eröffnungsakt charmant moderierte.

Die österreichische Mandlbauer-Gruppe will nicht selbst bauen, sonderen einen Generalauftragnehmer einsetzen. "Wir haben uns entschlossen, dies nach Möglichkeit mit regional tätigen Unternehmen zu tun", so Senator h.c. Kommerzialrat Hans-Werner Frömmel, der dem Aufsichtsrat der Mandlbauer-Gruppe vorsteht. Man baue dabei auf deutsches Know how bei diesem ersten Hotelkomplex der Mandlbauer-Gruppe außerhalb Österreichs. Für die aktuell laufenden Ausschreibungen liegen erste Angebote vor, bestätigte Mayer. Allerdings habe man mit größerem Interesse vogtländischer Firmen gerechnet. "Doch derzeit ist die Auftragslage wohl sehr gut", schlussfolgerte er.

Mitinvestor ist neben der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen auch die Beteiligungsgesellschaft der Sparkasse Vogtland. Nach Vorliegen des Förderbescheides durch die Sächsische Aufbaubank, sei nun auch die Finanzierung gesichert. Derzeit kümmere sich ein deutsches Personalberatungsunternehmen um die Vorauswahl des Hotelmanagements. "Noch im Herbst wird es eine(n) Hoteldirektor(in) geben", so Heidi Schaller, die selbst Hoteldirektorin am Wörthersee ist.

Mit einem übergroßen Zukunftsvertrag im Gepäck und unter fröhlicher Begleitung der "Dampflgeiger" zogen die Gäste Richtung Baufeld vor das Parkhaus. Extra-Beifall bekam Staatssekretär Hansjörg König, als auch er den auf einer Staffelei stehenden Zukunftsvertrag unterzeichnete. Mit steierischem Imbiss und Musik klang der sonnige Baustart aus. Marlies Dähn