Baumschnitt lässt die Göltzschtalbrücke besser aussehen

Vor lauter Bäumen sieht man den Wald nicht - und auch die Göltzschtalbrücke ist schlecht zu erkennen:

Vom Fotopunkt waren im vergangenen Jahr nur 13 von 29 Bögen der weltgrößte Ziegelsteinbrücke zu entdecken. Was tun? Was tun! Netzschkau machte den Anfang - und klar Schiff bei einem Arbeitseinsatz, zu dem Bürgermeister Mike Purfürst aufgerufen hatte. Auf 20.000 Quadratmetern beseitigten mehr als 30 Helfer Wildwuchs und Bäume.

Jetzt war die Mylauer Seite dran, die seit der Eingemeindung im vergangenen Jahr zu Reichenbach gehört. Die Firma von Rudolf Schlegel aus Elsterberg warf die Motorsäge an. Nach Angaben von Revierförster Joachim Gorski wurden vier große Eichen sowie etliche kleine und mittlere Ahornbäume gefällt.

Wenn das verbliebene Grün Laub trägt, wird man sehen, ob der Verschnitt ausreichend war. Im sozialen Netzwerk Facebook hat der Reichenbacher CDU-Landtagsabgeordnete Stephan Hösl angekündigt, dass am 22 April die neue Sichtachse auf die Göltzschtalbrücke eröffnet wird. va