Bauarbeiten an Pöhler Sperrmauer gehen voran

Die Mauerkrone der Talsperre Pöhl wird seit September vergangenen Jahres repariert und ist seitdem voll gesperrt. Bis Juni soll der Ersatzbrückenneubau stehen.

Pöhl - Die Bauarbeiten an der Staumauer in Pöhl gehen zügig voran. Kappen und Brücke sind komplett abgerissen und die Kragarme auf der Wasserseite sind zu zwei Drittel neu betoniert. Auf dieser Seite wird sich einmal der Radweg über die Staumauer befinden. Er wird durch eine Fahrbahnverbreitung ausreichend Platz erhalten. "Wir sind voll im Plan, dank Petrus." Angelika Süß ist froh, dass es dieses Jahr eher einen grünen als einen weißen Winter gibt. Die Projektleiterin der Landestalsperrenverwaltung berichtete weiter, dass man aber auch auf Witterungseinbrüche vorbereitet sei.

Sollte während der Aufbringung der Abdichtungsschichten das Wetter umschlagen, so werde ein Zelt aufgebaut. Laut Bauablaufplan sollen die Abdichtungsarbeiten zwischen März und April durchgeführt werden. Sie versprach in einem Gespräch, dass der Zeitplan eingehalten würde. "Keine Bange, der Baubetrieb muss die halbseitige Freigabe im Juni garantieren", sie sprach über empfindliche Vertragsstrafen bei Verzug. Etwas enttäuscht zeigte sie sich über die Reaktion vor verschiedenen Einheimischen.

"Es ist nicht schön, wenn falsche und unpassende Bemerkungen über Internet und Medien verbreitet werden", so die Projektleiterin. Schließlich könne sich jeder über den Baufortschritt informieren. Bis zu den Feierlichkeiten anlässlich 50 Jahre Tourismus an der Talsperre Pöhl soll die Staumauer einseitig für den Verkehr frei gegeben werden, so Angelika Süß. Seit September 2013 wird gebaut. Für 800.000 Euro wird die Brücke über dem Ablauf der Staumauer abgerissen und neu aufgebaut. Hinzu kommt ein zusätzlicher Geh- und Radweg für rund 1,7 Millionen Euro. ker