Bardenheier neuer Chef des Diakonievereins Pöhl

Jocketa - Der Plauener Rechtsanwalt Stephan Bardenheier ist neuer Vorsitzender des Diakonievereins Pöhl. Volker Hinz, der dem Verein nach Beendigung des Betreuten Wohnens in Jößnitz und in der Zeit des Neustarts in Christgrün vorstand, hatte sich nicht wieder für das Amt beworben.

 

Bardenheier ist seit 15 Jahren Mitglied im Diakonieverein Pöhl, gehörte seither immer dem Vorstand an. Wie auch in den Vorjahren wird er sein Fachwissen in den Verein einbringen, juristischen Beistand geben. Erster Stellvertreter Bardenheiers ist Lothar Zühl aus Elsterberg. Seit dem Tod Pfarrer Liebetraus gehört damit nun erstmals auch wieder ein Pfarrer zum Vereinsvorstand. "Ich möchte darauf achten, dass die christliche Perspektive sichtbar bleibt", sagt Zühl und macht noch einmal deutlich, dass die Diakonie neben der Verkündigung eine zentrale Aufgabe der Kirche und ihrer Gemeindeglieder ist.

Günter Betz wurde von den Vereinsmitgliedern zum zweiten Stellvertreter gewählt. Als Beisitzerinnen fungieren Beate Lehmann, Karin Söhler und Maria Kuhn. Letztere gehört zu den Gründungsmitgliedern des Diakonievereins Pöhl, der im kommenden Jahr seinen 20. Geburtstag feiert. Maria Kuhn hält auch nach wie vor den Seniorenkreis im Betreuten Wohnen in Jößnitz, obwohl das mittlerweile ein anderer Pflegedienst übernommen hat.

Der Diakonieverein Pöhl hat mittlerweile 40 Beschäftigte. Seine Geschäftsfelder sind die mobile Altenpflege mit Patienten in Jößnitz, Limbach, Syrau und Pöhl sowie die ambulanten Wohngemeinschaften in den Christgrüner Wohnblöcken Nummer 6 und 7. Dort werden 14 alte, schwer kranke Menschen rund um die Uhr betreut, berichtet Geschäftsführerin Petra Fischer. Noch vier freie Plätze stehen dort zur Verfügung.  Ho