Bad Elster will Heilbad bleiben

Es geht um die Fortschreibung der Kurortentwicklungskonzeption 2016. Dazu gehört ein wichtiger Schritt.

Bad Elster - Der Schritt ist die Reprädikatisierung als Heilbad, das heißt die Erneuerung des Status nach dem Sächsischen Kurortegesetz. Diese Aufgabe ist mit der Aufstellung einer Entwicklungsbilanz mit Stand der Umsetzung und der Fortschreibung der bisherigen Entwicklungskonzeption verbunden. Das teilt Bürgermeister Olaf Schlott mit.

In seiner Presseinformation heißt es weiter: Mit der Bearbeitung wurde das Büro Haß Landschaftsarchitekten, Berthold Haß in Radeberg, in Kooperation mit Michaela Ziegenbalg, Büro für Tourismusberatung und Kurortentwicklung in Dresden. Die Erstprädikatisierung für Bad Elster mit Ortschaft Sohl erfolgte 2006 und verliert mit Ablauf der gesetzlichen Zehnjahresfrist ihre Gültigkeit.

Die Stadt nimmt die aktuellen Anforderungen zum Anlass, die Ausrichtung des Kurortes auf eine breite Basis zu stellen. Dabei sollen die Anbieter im Gesundheits- und Tourismussektor von Anfang an mit einbezogen werden. Vorgesehen ist die Bildung einer Steuerungsgruppe mit den örtlichen Akteuren. Dazu wird die Stadtverwaltung einladen. Vorgesehen sind zwei Sitzungen im Februar und April, bei denen die Bearbeiter ihre Ergebnisse zur Diskussion stellen.

Zur Vorbereitung wird um Unterstützung von Herrn Haß und Frau Ziegenbalg bei informativen Anfragen und Gesprächen gebeten. Mit der Inbetriebnahme der Soletherme 2015 und der bevorstehenden Eröffnung des König-Albert-Hotels in diesem Frühjahr hat bereits eine große Dynamik eingesetzt. Die Kurortentwicklungskonzeption eröffnet nun die Chance für weitere Impulse, von denen der gesamte Kurort profitieren kann. va