Aufforstung im Stadtwald von Elsterberg geplant

Einstimmig haben die Elsterberger Stadträte den Haushalt 2010 für den kommunalen Wald auf den Weg gebracht. Die Kommune besitzt 94,5 Hektar Waldfläche, die sich im Tremnitzgrund, in der Gippe und am Hain sowie in den Gemarkungen Losa, Görschnitz, Cunsdorf, Coschütz und Ruppertsgrün befindet.

 

Betreut wird der Bestand vom Forstrevier Reichenbach durch Förster Joachim Gorski. Auf 93,57 Hektar der Gesamtfläche stehen Bäume, der Rest sind Wege, Wiesen und andere Flächen. Gorski hatte den Haushalt im Rat vorgestellt. Absolute Priorität hat die Wiederaufforstung der durch die Stürme Emma und Kyrill geschädigten Flächen. Das soll in den kommenden drei Jahren geschehen. "Im laufenden Jahr gibt es im Elsterberger Stadtwald nur kleinere Borkenkäferherde - ohne Gefahr, sich auf Flächen auszudehnen", schilderte Gorski.

An Arbeiten stehen die Pflege und die Durchforstung des Jungbestandes an. Erlöse sollen durch den Verkauf von Holz als Brennholz und aus Borkenkäferschäden sowie aus der Jungdurchforstung auf 11,3 Hektar erzielt werden. Bei letzteren werden Laub- und Nadelholzbäume aus dem Bestand mit einer Höhe zwischen 15 und 21 Metern gefällt, erklärt Gorski auf Anfrage unserer Zeitung.

Fragen zum Stadtwald gab es durch Stadtrat Wolfgang Krumm (AHL), der wissen wollte, welche Baumarten aufgeforstet werden - Rotbuche und Traubeneiche, so Gorski. Und Heiko Hoyer (Gemeinsam für Elsterberg) interessierten die 300 Euro Kosten für die Jungwuchspflege im Plan. Das begründete der Förster mit der Wiederaufforstung von Rotbuche. Kosten für Forstschutz und Verkehrssicherung kommen dazu. Trotzdem hat der Haushalt ein positives Ergebnis von 56 Euro bei einem Umfang von etwa 8000 Euro.  j.st.