Auerbach: Notrufmissbrauch aufgeklärt

Die Polizei hat vier Notrufmissbräuche aufgeklärt: Durch Observationsmaßnahmen der Polizei ist es am Dienstagnachmittag gelungen, die Verursacher von vier zurückliegenden Feuerwehreinsätzen zu ermitteln.

Dabei handelt es sich um zwei 13-jährige Jungen und einen 14-jährigen Jugendlichen. Sie stehen im dringenden Verdacht, am 6., 8., 9. und 14. Februar - jeweils in der Zeit zwischen 15.30 und 16.15 Uhr - die Feueralarmmelder entweder in der Nicolaipassage selbst oder in der zugehörigen Tiefgarage mutwillig ausgelöst zu haben, ohne dass eine tatsächliche Gefahr bestanden hat.

Die Freiwillige Feuerwehr Auerbach war jeweils mit einem kompletten Löschzug im Einsatz. Dies umfasst jeweils vier Einsatzfahrzeuge und 15 bis 18 Feuerwehrleute. Die Einsätze schlagen in Summe mit knapp 1000 Euro zu Buche. Die drei Kinder bzw. Jugendliche wurden aufs Polizeirevier gebracht und befragt. Dabei gaben sie die Taten zu. Anschließend wurden sie an die Erziehungsberechtigten übergeben. Der sogenannte Notrufmissbrauch stellt ein Vergehen dar und wird Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bestraft. Oftmals machen sich die mutmaßlichen Täter keine Gedanken darüber, welche Maschinerie durch ihr Tun in Gang gesetzt wird und dass die Rettungskräfte durch diesen unnötigen Einsatz möglicherweise bei einer parallel bestehenden tatsächlichen Notlage nicht oder nur verspätet helfen können. va