Arbeiten für Stadt- und Erlebnispark in Oelsnitz

Oelsnitz  - Erdmassen türmen sich an der Weißen Elster in Oelsnitz. Dort, wo einst das Fabrikgebäude der Plauener Gardine stand, rotieren die Bagger.

 

Vom Abbruch des maroden Industriekomplexes sind Fördermittel übriggeblieben, die nun für die Gestaltung der Fläche genutzt werden. Die Stadt Oelsnitz lässt das Gelände räumen, planieren und modellieren. Damit werden die Voraussetzungen für den künftigen Stadt- und Erlebnispark geschaffen, gibt Kerstin Zollfrank, die stellvertretende Bauamtsleiterin, Auskunft. Zugrunde liegt der Gestaltungsvorschlag des Planungsbüros Knüpfer.

Der erste Bauabschnitt im Umfang von 95 166 Euro - der Abbruch der alten Stützmauer am Fluss und die Geländeregulierung durch die Firma Knoll - geht diese Woche zu Ende. Als sichtbarstes Ergebnis haben die Bagger einen Erdhügel aufgeschüttet, vorgesehen im späteren Park als Rodelhang, genügend Material war vorhanden. Geplant sind zwei weitere Bau-Lose, die noch vor dem Winter abgeschlossen werden sollen.

Bis Anfang Oktober erfolgen Wegebau und weitere Profilierung. Die endgültige Form des Geländes wird bis Anfang Oktober geschaffen - falls das Wetter einigermaßen mitspielt. Der Auftrag ging zum Angebot von 109 371 Euro an die Firma Erd- und Tiefbau Ebersbach. Komplettierung und Gestaltung unter anderem der Wege sind danach - im fließenden Übergang - vorgesehen und sollen Ende November ihren Abschluss finden.

Mit der Anpflanzung von Bäumen und rund 400 Sträuchern erhält das Gelände den letzten Schliff. Am Mittwoch war Submission. Geplant sind 51 000 Euro für das dritte Los. Nicht verwirklicht bei der laufenden Baumaßnahme wird die von Klaus Knüpfer angedachte Kunsteisbahn. Dieses Projekt ist nicht förderfähig, sagt Kerstin Zollfrank. Doch eine Fläche des Areals wurde so planiert, dass die Eisbahn - in welcher Form auch immer - bei besserer Finanzlage der Stadt angelegt werden könnte. Kann man dieses Jahr schon rodeln? "Das ist vom Wetter abhängig", meint die Rathausfrau diplomatisch.  R.W.