Akzo Nobel will Standorte schließen

Greiz - Der niederländische Farbenhersteller Akzo Nobel, zum dem auch in Greiz-Dölau die Akzo Nobel Functional Chemicals GmbH gehört, will die Zahl seiner Standorte verringern.

Fertigungsstätten rund um den Globus stehen derzeit auf dem Prüfstand, so Werner Fuhrmann, der im erweiterten Vorstand der Niederländer sitzt. Dabei werde auch Deutschland nicht verschont bleiben, sagte Fuhrmann dem Wall Street Journal Deutschland. Angesichts lauer Nachfrage - gerade in Europa - bleibt dem BASF-Konkurrenten nichts anderes übrig, als gerade hier den Rotstift anzusetzen. Wie viele Standorte und Arbeitsplätze in Europa und speziell in Deutschland aufgegeben werden, wollte der Manager nicht sagen. Fuhrmann geht aber davon aus, dass mindestens jeder zehnte der weltweit 230 Standorte verzichtbar wäre. Weltweit könne das Unternehmen mit etwa 10 bis 20 Prozent weniger Standorten auskommen, so Fuhrmann. In Europa hat Akzo Nobel, die nach Umsatz einer der größten Farben- und Lackhersteller in der Welt sind, etwa 90 Standorte. va