Adorfer Bahnwärterhaus unter dem Hammer

"Mit 5000 Euro sind sie (vielleicht) dabei" - das ist das Mindestgebot für das leer stehende Bahnwärterhaus am Adorfer Busbahnhof, das am Samstag in Leipzig unter dem Hammer kommt. Wer dauerhaft dort wohnen oder arbeiten will, muss aber deutlich mehr hinblättern, denn das Gebäude ist keine Zierde - "insgesamt sanierungs- und modernisierungsbedürftiger Zustand", so steht es in der Ausschreibung.

Laut Auktionskatalog wurde das bis 2008 durch das Bahnwerk genutzte Objekt etwa 1872 erbaut und 1992 teilsaniert. Pflegebedürftig ist auch das rund 780 Quadratmeter große Grundstück, das überwiegend wild bewachsen ist. Wer trotz allem Interesse hat, muss sich am Samstag, 11 Uhr, auf der Immobilien-Messe in Leipzig einfinden, wo das Adorfer Gebäude im Angebot ist.

Insgesamt werden am Wochenende (Teil zwei der Auktion findet am Sonntag in Dresden statt) 81 Immobilien aus Sachsen versteigert (weitere 52 stammen aus den angrenzenden Bundesländern) - vom renditestarken Mietshaus in Dresden ab 190 000 Euro bis zur Kleingartenanlage im Osterzgebirge ab 2500. Für fast jeden - mit dem entsprechenden Geldbeutel - ist quasi etwas dabei.

Aus dem Vogtland werden neben dem früheren Adorfer Bahnwärterhaus auch ein Bauernhof im Plauener Ortsteil Zwoschwitz (Mindestgebot 1000 Euro), ein Altbau in Plauen (5000 Euro) und ein leer stehendes Wohn- und Geschäftshaus in Mylau (5000 Euro) veräußert.