8. Sinfoniekonzert Klangverwandtschaft im Vogtlandtheater

Plauen - GMD Lutz de Veer und das Philharmonische Orchester Plauen-Zwickau laden an diesem Freitag, 19.30 Uhr, ihr Publikum zum 8. Sinfoniekonzert unter dem Titel Schumannfest 2014 - Klangverwandtschaften ins Plauener Vogtlandtheater.

Als Solist an der Violine wird Prof. Ulf Wallin zu hören sein, der mit Schumanns Konzert für Violine und Orchester in d-Moll WoO 23 das letzte Konzert des gebürtigen Zwickauers präsentieren wird. Umrahmt wird dieses Werk von Louis Spohrs Ouvertüre zur Oper Jessonda op. 63 und der Sinfonie Nr. 1 in c-Moll op. 2 von Norbert Burgmüller. Robert Schumann schätzte Spohrs durch Leitmotive zum Gesamtkunstwerke entwickelte Oper Jessonda sehr. Ihre Komposition 1822 fiel in eine Glanzzeit im Schaffen Spohrs.

Das Violinkonzert war Schumanns letztes Orchesterwerk. Nach Schumanns Tod verzichtete seine Frau Clara auf die Veröffentlichung, da der heiter-tänzerische Finalsatz als unspielbar galt. Die Uraufführung fand erst 1937 auf einer NS-Veranstaltung in Berlin statt, als Ersatz für das Violinkonzert des Juden Felix Mendelssohn Bartholdy. Norbert Burgmüller stammte aus einer Musikerfamilie aus Kassel. Der Kasseler Hofkapellmeister Spohr entzog ihm die Unterstützung, als dieser zu trinken begann. va