6. Sinfoniekonzert der Vogtland Philharmonie

Besonders ausgefallen oder extravagant mag es vielleicht nicht sein, das Programm zum 6. Sinfoniekonzert der Vogtland Philharmonie. Dennoch ist es ausgesprochen attraktiv, denn große Namen wie Wagner, Beethoven, Tschaikowski und ausgezeichnete Solisten stehen für eine anspruchsvolle musikalische Unterhaltung und versprechen am Mittwoch, 24. Februar, um 19.30 Uhr im Neuberinhaus Reichenbach einen attraktiven Konzertabend.

 

Musikalischer Leckerbissen ist vor allem die Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 von Peter Tschaikowski, die den Beinamen "Pathetique" trägt. Sie stellt den Gipfelpunkt seines gesamten Schaffens dar und wurde, wie er selbst öfters während ihrer Entstehung bemerkte, sein "bestes Werk". Schon wenige Tage nach der Uraufführung "begann der unerhörte Siegeslauf des Werkes durch Russland und ganz Europa", schrieb Rimski-Korsakow.

 

Musikalisch gänzlich gegensätzlich ist das zum Auftakt erklingende Vorspiel zu "Die Meistersinger von Nürnberg" von Richard Wagner. Er fasst hierin alle Grundgedanken der Oper, die mit viel Humor und Originalität die starren Verhältnisse der deutschen Kunst aufs Korn nimmt, in sogenannten Leitmotiven zusammen. Bis heute ist das Vorspiel unabhängig von der Oper erfolgreich in den Konzertsälen der Welt zu hören.

 

Das folgende Konzert für Violine, Violoncello und Klavier C-Dur op. 56 ("Tripelkonzert") wird eher zu den weniger bedeutenden Werken von Beethoven gezählt. Die Gründe dafür mögen mannigfaltig sein. Trotzdem verzaubert das reizvolle "Nebenwerk" durch das virtuose Spiel gleich dreier Solisten. Den Part der Violine übernimmt Friedemann Eichhorn, am Violoncello Alexander Hülshoff und am Klavier spielt Andreas Frölich. Am Pult des Klangkörpers wird für dieses Konzert GMD Stefan Fraas stehen. Das Einführungsgespräch mit Dr. Wolfgang Horlbeck findet jedoch wie gewohnt um 18.45 Uhr im Kleinen Saal des Neuberinhauses statt. va