1000 Euro für Wendedenkmal in Plauen

Die Mitgliedsbetriebe der Innung "Vogtländisches Elektrohandwerk" mit Sitz in Plauen haben auf ihrer ersten Innungsversammlung am 18. März den Beschluss gefasst, 1000 Euro für das Denkmal anlässlich des Beginns der friedlichen Revolution, am 7. Oktober 1989 in Plauen zu spenden. Darüber informiert die Innung in einer Pressemitteilung.

Vor der Beschlussfassung erinnerten sich die Innungsmitglieder noch einmal an die wirtschaftlichen Verhältnisse in der damaligen DDR, von denen viele der Mitglieder aus eigenem Erleben zu berichten wussten. Angefangen von den ständigen Materialengpässen, langen Wartezeiten auf spezielle Werkzeuge, Pkw und Transportfahrzeuge Versorgung der Bevölkerung mit Obst, Gemüse, über spezielle Medikamente, Getränke in den Sommermonaten, Schlange stehen bei Fleischer und Bäcker; Wartezeiten und begrenzte Abgabe bestimmter Baumaterialien, wie Zement und Fliesen, Bereitstellung von Kraftstoffen für private Nutzung von Betriebsfahrzeugen.

"Die Innungsmitglieder sind der Auffassung, dass die friedliche Demonstration am 7. Oktober 1989 in Plauen eine weltweite Anerkennung in Form eines Denkmals verdient", heißt es in der Mitteilung weiter.

"Unverkennbar gingen durch diese friedliche Demonstration wichtige Impulse für weitere Aktionen im Land Sachsen aus, denn es war die erste friedliche Demonstration, bei der schwer bewaffnete Polizei, Armee und Kampfgruppen den Demonstranten gegenüber standen.

 

Bei vorangegangenen Demonstrationen in anderen Städten Sachsens war eine Verteidigung unter ?Plauenern Verhältnissen? nie ersichtlich". Abschließend wünscht die Innung den Service-Clubs aus der Region viel Erfolg bei der Realisierung des Denkmals am 3. Oktober 2010.