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Hub-Blog "Ansichtssache" jeden Samstag neu...

Hub-Blog Sturm im Wasserglas

 

Gute Leute lässt keiner gerne gehen. Das ist in jedem Betrieb so und eigentlich ganz normal. Aber letztlich kann man Reisende doch nicht aufhalten, heißt es. Bei öffentlichen Einrichtungen und bei den Kirchen ist das etwas anders, weil dort die Leute meist nicht oder zumindest nicht allein aus eigenem Antrieb gehen, sondern von übergeordneten Dienststellen versetzt werden.

 

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Bergen setzt Zeichen gegen Rechts

Bergen – Ihren Unmut über die rechtsextreme NPD haben Bergens Gemeinderäte nun nach ganz oben in die Sächsische Landesregierung getragen. Sie schrieben an den Innenminister und machten auf die Vorgänge in der Gaststätte „Goldener Hahn“ aufmerksam.

 

Am 23. November bekamen die Bergener nun Besuch von Staatssekretär Michael Wilhelm und Landespolizeipräsident Bernd Merbitz. Bürgermeister Volkmar Trapp und Carmen Funke, Vorsitzende des Verwaltungsverbandes Jägerswald, sprachen dort voller Sorge von den Geschehnissen im „Hahn“. Die NPD nutzte die Gaststätte in diesem Jahr, um von dort aus Kampagnen für die Landtags- und Bundestagswahl zu starten. Speziell in den Briefkästen der Bergener landete immer wieder NPD-Wahlwerbung, die auch mit persönlichen, unschönen Anfeindungen gegen den Bürgermeister verbunden gewesen seien, so Carmen Funke.

 

Bereits im Februar 2006 hielt die NPD im „Hahn“ ihren Landesparteitag ab, und in diesem Jahr machten die Braunen mit einem Gartenfest auf sich aufmerksam. „Wir dulden weder rechten noch linken Extremismus im Ort“, so Carmen Funke, die jedoch froh ist, dass es im Dorf bisher ruhig zuging und die Situation nicht durch Aktionismus, wie Gegen-Demos, eskalierte.

 

Funke und Trapp setzen dafür auf wohlüberlegte Projekte gegen Extremismus. So zum Beispiel auf Vereinsarbeit und eine Jugendveranstaltung, die im Frühjahr steigen soll. Letztere könnte finanziert werden über das Förderprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“. Mit einem geeigneten Projekt hoffen die Bergener, in die Förderung hineinzurutschen. Der hohe Besuch aus Dresden habe sich lobend ausgesprochen über den örtlichen Jugendclub und die Feuerwehr sowie den Ausbau des Begegnungszentrums am Sportplatz. Damit werde dörfliche Gemeinschaft gefördert und ein Zeichen gegen Rechts gesetzt. Zeichen gegen Rechtsextremismus setzte unlängst eine Gruppe Bergener unter Führung von Pfarrer Rudolf Bergau, indem sie Unterschriften sammelten. Auch die Jusos Vogtland waren schon in Bergen aktiv. gl

 

2009-12-09



Kommentar von sonnenschein72 am 10.12.2009; 09:09:15 Uhr

Kommentar zu Bergen setzt Zeichen gegen Rechts

Macht Ihr auch soviel Streß, wenn sich zum Beispiel Die Linke oder die CDU oder die FDP oder die SPD sich dort treffen würden? Solange die NPD nicht verboten ist, ist sie eine Partei wie die anderen es auch sind. Sie sitze auch im Landtaf von Sachsen. Also ist es von den Wählern so gewollt gewesen. Und damit muß man sich abfinden, ob es einem gefällt oder nicht! Es ist schon verwunderlich, das dann gerade Parteien und Bürgermeister und auch die Gemeinderäte sagen dass sie alle so gute DEMOKRATEN wären ;-))

Kommentar von Volkmar Wölk am 10.12.2009; 09:44:58 Uhr

Kommentar zu Bergen setzt Zeichen gegen Rechts

Wenn jemand Gegendemonstrationen als "Aktionismus" abwertet, sich noch nicht einmal Gedanken über die inhaltliche Ausrichtung einer geplanten Jugendveranstaltung gemacht hat, dafür bereits an staatliche Fördermittel dafür denkt, gemäß der Extremismusideologie der Staatsregierung - der neuen sächsischen Staatsdoktrin - "weder rechten noch linken Extremismus im Ort" dulden will, obwohl es offenkundig nur ein rechtes Problem gibt, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Schiffbruch erleiden. Ebenso könnte man versuchen einen Bären zu erschießen und aus Gründen des Tierschutzes die Patronen weglassen. Das Resultat wird darin bestehen, dass der Bär den Schützen auffrisst.

Kommentar von Schaller, Werner am 15.12.2009; 08:51:14 Uhr

Kommentar zu Bergen setzt Zeichen gegen Rechts

Die NPD hat in Bergen keine Verbrechen begangen. Funke und Trapp können das von sich nicht behaupten.
Wer die Zerstörung einer Schulbushaltestelle toleriert ist der Demokratie unfähig. Wer bei Gericht einen Betrug organisiert ist mit Sicherheit auch nicht Demokratisch! Ach ja der Wetterschutzunterstand an der Schulbushaltestelle fehlt bis heute und wo er vorher stand dort Stand er zu Recht. Die Bushaltestelle "Zur Post" wurde schon vor 1933 eingerichtet und in der Deutschen Reichsverfassung war das Eigentum auch gesichert. Der Ladenbesitzer wird schon gewusst haben warum er nichts dagegen getan hat, dass die Leute vor seinem Schaufenster auf den Bus warten. Die Leute die sich über die NPD in Bergen aufregen haben genug vor der eigenen Tür zu erledigen.

Kommentar von Schaller,Werner am 27.12.2009; 11:02:26 Uhr

Kommentar zu Bergen setzt Zeichen gegen Rechts

Da ich in meinem Kommentar vom 15.12 Funke und Trapp unterstellt habe, Sie können von sich nicht behaupten in Bergen keine Straftaten begangen zu haben möchte ich doch etwas konkreter werden. Beide haben als Amtspersonen, unter Mithilfe weiterer Personen, einen Betrug nach §263 StGB organisiert und auch vor Gericht durchgezogen. In einem Verfahren haben Sie durch einen Rechtsanwalt mit dem Namen Grünert eine verfälschte Urkunde(Teilauszug eines Planes aus dem wichtige Informationen gelöscht wurden) vorlegen lassen. Nur durch diesen Tatbestand haben Sie diesen Prozess gewinnen können. Ja nur haben diese Experten übersehen, dass Ihr Betrug sinnlos war, denn das für diesen Vorgang zuständige Gesetz ist das Bundesfernstrassengesetz und dann ist das zuständige Gericht das Verwaltungsgericht. Ich werde den Landespolizeipräsidenten über diesen Vorgang informieren, den diese Leute haben sicher keine Fördermittel verdient. Eher die im Gesetz vorgesehene Strafe!

Kommentar zu Bergen setzt Zeichen gegen Rechts

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