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Wissen Sie, was eine Win-Win-Situation oder eine Win-Win-Strategie ist? Laut Internet-Lexikon Wikipedia ist es ein Konzept, bei dem alle Beteiligten profitieren. Jetzt meinen Sie sicher, ich würde mich vor dem brisanten Thema Sarrazin drücken. Irrtum: Es geht natürlich um das Noch-Vorstandsmitglied der Bundesbank und um dessen umstrittenes Buch „Deutschland schafft sich ab“.

 

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Am Dienstag in unserer Tageszeitung:

 

  • Oelsnitz: Frau schwimmt bei Senioren-WM
  • Plauen: Hoffnung für alte Stadtvilla?
  • Vogtland: B 173 ab Mittwoch wieder frei

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Wende: Rauchzeichen vom Aschberg?

170310 Andrang

Klingenthal – Mit dem Steinmeisel haben wir keine Buchstaben in die Wände von Höhlen geritzt, um Botschaften an die Nachwelt zu übermitteln.

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Wende: Der Beginn des Vogtland-Anzeigers

040310 Grabow

71 Gesellschafter bauen die Wiege

Plauen – Es war ein historischer Tag für die Menschen im Vogtland, als am 17. März 1990 nach Jahrzehnten der Information durch staats- und parteigebundene Blätter mit dem Vogtland-Anzeiger zum ersten Mal wieder eine unabhängige Lokalzeitung erschien.

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Wende: Lieber Plauen statt Düsseldorf

020310 Schmeißer

Plauen – Die Liebe zu Plauen zog Marlene und Peter Schmeißer kurz nach der Wende wieder zurück. Mehr als 30 Jahre lebten beide in der Messestadt Düsseldorf. Der Kontakt ins Vogtland riss dabei nie ab. Regelmäßig informierten sich die gebürtigen Plauener in der Sächsischen Zeitung, die am Kiosk um die Ecke immer geholt wurde, über die Geschehnisse in der vogtländischen Heimat.

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Wende: Dr. Hartmut Seidel leitete Gruppe der 20

180210 Seidel

"Der freie Geist hat sich durchgesetzt"

Plauen – Zwei dicke Ordner mit handschriftlichen Aufzeichnungen, Schreibmaschinenseiten und dem aus dieser Zeit typischem Ormig-Papier hatte Dr. Hartmut Seidel für ein Gespräch zum Runden Tisch ’89 in Plauen – diesmal an einer eckigen Variante – aus dem Schrank gekramt.

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Wende: Mit der Vogtlandpost fing alles an...

100210 VA-Jubiläum

20 Jahre Vogtland-Anzeiger

Plauen – Nichts ist wahrlich so interessant wie der Blick in die Geschichte. Erst recht dann, wenn man sie mitgeschrieben hat. 20 Jahre Vogtland-Anzeiger gehören dazu. Ja, es ist war, diese Zeitung wird in wenigen Tagen 20 Jahr.

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Wende: Schlagbaum seit 20 Jahren außer Dienst

Gattendorf/Gassenreuth – Die Oberhartmannsreuther stießen schon vor 20 Jahren ins Horn – vor Ort, als der Schlagbaum am Grenzübergang Gassenreuth/Gattendorf für die Menschen aus Ost und West hochging.

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Wende: Westdeutscher wird Bürgermeister in Pöhl

Jocketa – Der Westen ist gut – aber er muss im Osten sein. Friedhard Kauls Lieblingsspruch stammt aus DDR-Zeiten. Und noch heute zitiert Kaul den Satz – wenn er an die Ereignisse vor 20 Jahren erinnert.
Damals ahnte niemand, dass Kaul Bürgermeister in seinem Heimatort Jocketa wird. Damals war gerade die Mauer gefallen und die Vogtländer strömten in den Westen. Kaul war einer der wenigen, die in der anderen Richtung unterwegs waren: von München nach Jocketa. „Und am 22. Dezember 1989, früh 6 Uhr, war ich wieder in Jocketa – nach mehr als vier Jahren.“

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Wende: Die vergessenen DDR-Geschiedenen

Plauen/Berlin – Die Plauenerin Christine S. (Name geändert) sagt, dass sie sich in einer ziemlich schlechten Verfassung befinde nach allem Kampf, nach endlosen Gesprächen, Bitten auch an Bundestagsabgeordnete aus der Region. Im Gespräch gesteht sie, nicht mehr an Gerechtigkeit zu glauben, Worte wie „Vergessen“, „Ungerechtigkeit“, „wertlos“ fallen.

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Wende: Goldene Zeiten für Geschäfte in Hof

141109 Einkaufsansturm

Hof – Als Ernst-Dieter Rochon am 16. November 1989 aus seinem Urlaub von Südafrika zurückkehrte, hatte sich die Welt verändert. „Wir wollten vom Hofer Flughafen mit dem Taxi in die Stadt, da war kein Durchkommen mehr“, schildert der heute 71-Jährige seine Eindrücke.

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Wende: Frankfurter heiratet Zwickauerin

131109 Hochzeit

Plauen/Zwickau – Mit seiner „Landnahme“ hat sich der Aktionskünstler Walter Grimbs in vielen Regionen Deutschlands schon präsentiert. Doch nun ist der Frankfurter Künstler in den Ehehafen eingefahren und hat somit Sachsenland eingenommen. Im Juli heiratete der Junggeselle die aus Zwickau stammende Kunstlehrerin Margit Volland, die seit 13 Jahren am Lessing-Gymnasium Plauen unterrichtet.

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Wende: Urkunde als Beweis für historische Fahrt

Elsterberg – Der Elsterberger Andreas Langebach hat eine besondere Geschichte vor 20 Jahren erlebt: Er gehörte zu den Ersten, die nach dem Mauerfall über die Westgrenze legal in die Bundesrepublik reisten.

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Wende: Vogtländer letztes Opfer am Eisernen Vorhang

041109 Grab

Falkenstein – Nicht an der deutsch-deutschen, sondern an der österreichisch-ungarischen Grenze ist das letzte Todesopfer des Eisernen Vorhangs zu beklagen. Genauer gesagt: 15 Meter hinter der Grenze, auf österreichischem Territorium starb der aus Falkenstein stammende und in Weimar arbeitende Architekt Kurt-Werner Schulz bei einem Fluchtversuch mit seiner Lebensgefährtin Gundula Schafitel und seinem damals sechsjährigen Sohn Johannes.

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Wende: "20 Jahre reichen nicht"

311009 Mödlareuth

Mödlareuth/Hof – „Jetzt ist es eben so. Man muss es hinnehmen.“ Das bittere Fazit einer Frau, die im einstigen Gebiet der DDR an der Grenze zu Bayern lebt. Freiheit, Einheit, Demokratie – die großen Errungenschaften der friedlichen Revolution von 1989 gehen für manche Menschen dieser Region im schwierigen Alltag unter.

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Wende: Erste Großdemo in Reichenbach

171009 Demo Reichenbach

Reichenbach – Schon Tage vorher gab es Gerüchte. Jeder ahnte etwas – aber keiner wusste es richtig. Am Postplatz standen immer mal Grüppchen, und – endlich – am Montag, 16. Oktober 1989, bildete sich spontan die erste Wende-Demo in Reichenbach.

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Wende: Die umstrittene Büste von Max Hoelz

Falkenstein – Ein Amateurfilmer aus Auerbach hat einen Streifen in seinem privaten Film-Fundus, der 20 Jahre nach der politischen Wende ein interessantes Zeitdokument darstellt: Es ist ein selbst gedrehter Schmalfilm über die feierliche Einweihung des Max-Hoelz-Denkmales in Falkenstein am 14. Oktober 1989.

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Wende: Scharfen Hund auf Reichenbacher gehetzt

Reichenbach – Gummiknüppel, Hunde, Festnahmen – so hielt die Polizei vor 20 Jahren Schaulustige vom Reichenbacher Bahnhof fern. Viele wollten die Züge mit den Botschaftsflüchtlingen aus Prag sehen, die in den Westen fuhren. Hier die Geschichte eines Reichenbachers, den es übel erwischt hat.

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Wende: Plauener Jörg Schneider verfasste Flugblatt

091009 Schneider

Arbeitskollegen und Freunde, die in die BRD ausreisen, der Wahlbetrug bei den DDR-Kommunalwahlen, das Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens in Peking und die zynische Medien- und Politikerreaktion in der DDR, die Flüchtlinge in Ungarn und in der Prager Botschaft – ein Puzzle setzt sich zusammen. Und ein junger Mann reagiert…

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Wende: US-Historiker John Connelly wieder in Plauen

061009 John Connelly

Plauen – „Die erste Demonstration am 7. Oktober in Plauen, zwei Tage später in Leipzig fortgesetzt, war der entscheidende Moment in der ostdeutschen Revolution. Sie offenbarte, dass die SED in ihrer eigenen Amtszeit das recht zu herrschen verloren hatte, da sie einen Teil ihrer Macht ihren Kritikern überlassen musste.

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Wende: Goldene Henne für Plauener Siegmar Wolf

021009 Henne

Plauen/Berlin – Der Plauener Siegmar Wolf ist für seine mutige Tat, ein Transparent zur ersten Großdemonstration am 7. Oktober 1989 in Plauen hochzuhalten, mit einer Goldene Henne ausgezeichnet worden. Er war damals der erste, der es sich traute, seine Meinung auf einem Bettlaken klar zu äußern.

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Wende: Siegmar Wolf und die erste Plauener Demo

021009 Wolf

Plauen – Der 7. Oktober 1989 ist für den Plauener Siegmar Wolf einer der wichtigsten Tage seines Lebens. Der heute 50-Jährige hatte damals all seinen Mut aufgebracht und den mit seiner Überzeugung vereinigt, dass es in seinem Heimatland DDR so nicht mehr weitergehen kann.

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Wende: Eine Plauenerin über die Botschaft in Prag

011009 Anja Kummer

Plauen – „Ich bereue nicht, was wir damals gemacht haben. Ich bin froh, dass es die DDR nicht mehr gibt. Aber wenn ich gewusst hätte, wie sich alles entwickelt – wer weiß, vielleicht hätte ich es nicht getan“, sagt Anja Kummer aus Plauen – vielleicht wäre sie heute noch Krankenschwester im Vogtlandklinikum.

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