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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Werkzeugbauer investiert in Treuen
Der Werkzeugbauer Gühring will in Treuen investieren und 100 Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen. Noch in diesem Jahr beginne der Bau von zwei Produktionshallen, wie das Unternehmen aus Baden-Württemberg am Freitag mitteilte.
Treuen – Im kommenden Jahr sollen die ersten 60 Mitarbeiter eingestellt werden. Gühring gehört nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Anbietern von Zerspanungswerkzeugen. Trotz internationalen Engagements setze das Unternehmen aus Albstadt stark auf den Standort Deutschland. Treuen wird der zehnte Produktionsstandort. Hier gefertigte Werkzeuge werden weltweit vertrieben und auf allen Kontinenten zum Einsatz kommen. Kunden von Gühring sind unter anderem die Automobilindustrie, der Maschinenbau, Hersteller von Energieanlagen sowie die Luft- und Raumfahrtindustrie.
Ausschlaggebend bei der Entscheidung für den Standort Treuen sei unter anderem die günstige Verkehrsanbindung durch die Lage in unmittelbarer Nähe zur A72 sowie die gute Prognose, in der Region die notwendigen qualifizierten Fachkräfte und engagierten Nachwuchs zur Bedienung von CNC-Werkzeugmaschinen und CNC-Bearbeitungszentren sowie weiterer Maschinen und Anlagen zu finden. Auch die kompetente Betreuung durch die Wirtschaftsförderung des Vogtlandkreises hat das Vertrauen in den Wirtschaftsstandort gestärkt, heißt es aus dem Unternehmen.
Die neue Produktionsstätte wird im Treuener Industriegebiet „Goldene Höhe“ errichtet. Dort gibt es schon 1500 Arbeitsplätze. Die 45. und bislang jüngste Firma ist Schmidt Elektromaschinenbau. va
2011-08-08
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