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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Fast alle Bewerber haben eine Ausbildung
Plauen – „Die Situation auf dem vogtländischen Ausbildungsstellenmarkt stellt sich zum Ende des Beratungsjahres positiv dar. Erfreulich ist, dass nahezu alle Bewerber versorgt sind. Zehn Jugendliche waren zum Ende des Beratungsjahres noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder einer Alternative zur Ausbildung.
Dem gegenüber waren zu diesem Zeitpunkt 36 Ausbildungsstellen nicht besetzt“, erklärt Mario Müller, Geschäftsführer Operativ in seiner Jahresbilanz zum Ausbildungsmarkt. „Das Thema Ausbildung wird die Unternehmen auch in Zu-kunft weiter beschäftigen. In einigen Branchen gibt es heute schon zu wenig qualifiziertes Personal. Ausbildung ist deshalb immer noch das nachhaltigste Mittel, um Fachkräfte für das eigene Unternehmen zu gewinnen.“
Im Verlauf des Berufsberatungsjahres 2008/2009 haben insgesamt 1678 Bewerber die Agentur für Arbeit und die beiden ARGEn bei der Suche nach einer Ausbildung eingeschaltet. Das waren 388 beziehungsweise 18,8 Prozent weniger als im Vorjahr. va
2009-10-14
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