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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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IT-Firma Hetzner ausgezeichnet
Das Unternehmen Hetzner Online ist der beste deutsche Hostinganbieter. Vom Verband der deutschen Internetwirtschaft bekam Hetzner in Köln nun den eco Internet Award.
Von Cornelia Henze
Falkenstein – Den Preis verdient hat sich das Unternehmen wegen seines günstigen Preis-Leistungsverhältnisses sowie seinem Engagement beim Umweltschutz. Seinen Stammsitz hat Hetzner Online in Gunzenhausen bei Nürnberg – seit 2009 aber auch eine Niederlassung im Gewerbegebiet Siebenhitz bei Falkenstein. „Der uns verliehene Preis zeigt auf, dass wir den rechten Weg beschreiten“, so Marketingleiter Christian Fitz. Auch in der Kategorie „bester Rechenzentrumsbetreiber“ kam die Firma unter die Besten.
Gut aufgestellt sei man, was Tarife, aber auch Gebäudesicherheit und unterbrechungsfreie Stromversorgung betreffe, so dass Kunden aus Deutschland sowie aus dem osteuropäischen Raum, aus Japan und Australien auf die 50 000 in Falkenstein untergebrachten Server zurückgreifen. Man gewährleiste eine 24-stündige Erreichbarkeit aller Webseiten – in Zeiten von Stromausfällen ist Hetzner mit Notstromaggregaten gesichert. Was den Umweltschutz betrifft, nutzt Hetzner die Außenluft, um damit die Server zu kühlen. Zuleitungen führen direkt an die Server ins Innere der beiden Hallen in Falkenstein. „Mit dem Bau des Datacenter Parks in Falkenstein setzt Hetzner im Bereich Hosting innovative und energiesparende Lösungen ein“, lobte die Jury zur Preisverleihung vor rund 300 Gästen.
Noch2011 will man in Siebenhitz ein drittes Rechenzentrum bauen. Investiert wurden in die Hallen jeweils um die 15 Millionen Euro – gleiche Summe steckt man auch in Rechenzentrum Nummer drei. Das Unternehmen beschäftigt rund 120 Menschen – davon 40 am Standort Falkenstein. Dort werden mit Inbetriebnahme der neuen Halle 20 weitere Fachkräfte benötigt: IT-Servicetechniker, Betriebselektriker und ein Bauleiter. Auch Ausbildungsplätze für Fachinformatiker und Elektroniker bietet Hetzner an. Mit dem Angebot von Hosting-Produkten und dem Betrieb von Websites erzielte Hetzner 2010 einen Umsatz von 35 Millionen Euro. Bereits 2007 bekam Hetzner den Preis als bester deutscher Hostinganbieter für Privatkunden verliehen. Der Verband deutscher Internetwirtschaft wurde 1995 gegründet und hat 400 Mitglieder.
2011-07-05
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