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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Investoren interessieren sich für Narva
Plauen - In einer Woche wird auch die zweite Anlage für die Produktion von H4-Lampen am Philips-Standort Plauen abgeschaltet und sieben Tage später ins polnische Pabianice gebracht. Dort werden künftig diese Lampen für die Fahrzeugindustrie gefertigt.
128 Mitarbeiter haben mit der Produktionsverlagerung ihren angestammten Arbeitsplatz verloren und sind ab 1. August in einer Transfergesellschaft beschäftigt. Zurück in Plauen bleibt die Ungewissheit vor der Zukunft. Nach Aussage von Geschäftsführer Gerhard Liebscher gebe es derzeit Gespräche mit mehreren potenziellen Investoren. "Im Fokus sind natürlich jene, die weiter Lampen in Plauen herstellen wollen", so der Geschäftsführer.
"Momentan sind wir ein profitables Unternehmen und bleiben es auch erstmal", sagte Liebscher und lobte die Belegschaft, die trotz der Umstrukturierung "sehr gut arbeitet und gute Ergebnisse erzielt". In den nächsten zwei Monaten, so hofft Liebscher, könne etwas mehr zu den Investoren gesagt werden. M. T.
2011-07-11
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