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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Große Bedeutung für Firmen
Hof/Plauen – Die Lizenz zum Lotsen von Flugzeugen haben die Wirtschaftjunioren Plauen-Vogtland vorige Woche am Flughafen Hof-Plauen zwar nicht erhalten. Dafür gab es für sie auf dem Tower jede Menge Informationen über das Fliegen und die Arbeit von Fluglotsen.
Im feinsten Lotsenenglisch, das man mit guten Englischkenntnissen nur schwer versteht, wurden im Beisein von vierzig Wirtschaftsjunioren zwei Maschinen am Flughafen empfangen und verabschiedet.
Dabei müssen benachbarte Kräne, die den neuen Hangar auf dem Flughafengelände errichten, aus Sicherheitsgründen ihre Ausleger einfahren, was die rechtzeitige Fertigstellung dieser Flugzeughalle und der Tankstelle mit einem Fassungsvermögen von dreißigtausend Litern jedoch nicht gefährdet.
Alle waren sich einig, dass die Linienverbindungen ab Hof-Plauen gesichert und erweitert werden müssen, damit der Flughafen Hof-Plauen seine überregionale Bedeutung für die hiesige Wirtschaft weiter steigern kann und positiv zur Entwicklung von Unternehmen beiträgt. Die Mittel, die von den Landkreisen und Städten zur Deckung der Kosten übernommen werden, sind richtig investiert, so die Unternehmer aus dem Vogtland. Schließlich kommt man mit zwei Kilometern Autobahn nicht sehr weit, aber auf zwei Kilometern Landebahn kann man morgens raus aus dem Vogtland in große weite Welt fliegen, dienstliche oder private Dinge erledigen und im Idealfall am Abend wieder am Flughafen Hof-Plauen landen.
Diese vorhandene Infrastruktur mit Linien- und Charterflügen garantiert unserer Region eine Unabhängigkeit von den umliegenden Metropolregionen Nürnberg und Leipzig und trägt zur Vermeidung von Abwanderungen aus der Region bei, sind sich die Wirtschaftsjunioren Plauen-Vogtland sicher.
Auch wenn in 2009 wegen der wirtschaftlichen Lage weltweit weniger Flüge erfolgten, so ist man am Flughafen Hof-Plauen guter Hoffnung, dass dieser kleine Flughafen seine Ziele erreichen und langfristig richtig durchstarten wird.
Einige Wirtschaftsjunioren entdeckten ihre Leidenschaft zum Fliegen und man trifft sich bestimmt demnächst beim Schnupperwochenende des Aero Club Hof am Flughafen wieder. Manuela Titz
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