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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Zwei „Birkhölzer“ und vier Fischer
Pausa – 421 Euro ergab eine Auktion am Samstag in Pausa. Die fand zum Frühlingsmarkt auf der Unteren Kirchstraße statt. Als Auktionatoren hatten Christoph und Eberhard Birkholz Zylinder und Weste angelegt. 75 Teile von 52 Spendern hatten die Mitglieder der Werbegemeinschaft Pausa für die Versteigerung organisiert. Die Palette reichte von der Vase bis zum Autopflegemittel, aber auch Bücher und eine Flasche guter Rotwein waren dabei. „Der Erlös kommt einem sozialen Zweck zugute“, sagte Knut Fischer, einer der Organisatoren der Auktion, unserer Zeitung am Samstagabend.
Während Birkholz und Birkholz die Sachen versteigerten, sorgten die vier Fischers für das leibliche Wohl: Das waren Gastwirt Jörg Fischer und seine Frau und Knut Fischer und seine Gattin von der Fleischerei Grimm.
Die Auktion der Hunderte Pausaer auf den Bänken in der Unteren Kirchstraße beiwohnten, war am Nachmittag nur eine der Attraktionen beim Markt: Da konnte man bei Geraldine Teubner mit dem Kremserwagen fahren oder bei Uli Flöter probieren, wie es sich auf einem Trike sitzt, den Motorrädern mit den drei Rädern.
Wer es kulturell wollte, war im Rathaussaal richtig. Dort zeigten die Kinder aus dem Kindergarten „Kinderland“ Pausa ein Frühlingsprogramm und die „Body-Shaker“, die Tanzgruppe vom Schulhort, trat auf. Beschäftigung für die Kinder gab es auch in der Bastelstraße von Dagmar Singer vom Jugendförderverein. Hier konnten Tontopf-Engel gebastelt oder Keramikfiguren angemalt werden.
Auch vor dem Rathaus standen Verkaufsstände: Hier war der Buchbasar des Heimatvereins, der Stand der Mühltroffer Landbäckerei und einer der Klasse 7 b aus der Mittelschule Pausa; ein Stand war auch unbesetzt.
Betrachtet man sich das Geschehen am Samstag auf dem Pausaer Neumarkt, so herrschte dort den ganzen Tag über ein Gewusel von Menschen. Schon am Vormittag wurden die Stände aufgebaut und eingerichtet, dazwischen liefen die Wanderer beim Pausaer Wandertag. Immerhin waren 220 Leute aus dem sächsischen und thüringischen Vogtland auf zwei Strecken unterwegs. Bis weit in die Nacht war schließlich auch in der Schmierstube, ganz unten im Rathaus, Betrieb. Dort sorgten die Pausaer dafür, dass die Erdachse auch so richtig schön geschmiert wird. j.st.
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