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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Wird Mord nach 22 Jahren aufgeklärt?
Altensalz – Wird nach 22 Jahren ein aufsehenerregender Mordfall geklärt? Die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ vom vergangenen Mittwoch hat Bewegung in den Mordfall Heike Wunderlich gebracht.
„Mit 30 neuen Hinweisen aus der Bevölkerung beschäftigen sich derzeit die Beamten im Vogtland“, sagte gestern Annett Münster, Pressesprecherin der Polizeidirektion Südwestsachsen. Für die Pressesprecherin hat sich der Film innerhalb der Sendung bereits gelohnt. „Genau das wollten wir damit erreichen. Wir wollten die Bevölkerung noch einmal an den zwei Jahrzehnte alten Fall erinnern, um eventuell neue Anhaltspunkte zu erlangen“, erklärte sie. Ob brauchbare Spuren dabei sind, das wollte sie aus taktischen Gründen nicht fassen.
Die damals 18-jährige Heike Wunderlich wurde in der Nacht zum 10. April 1987 im Voigtsgrüner Wald vergewaltigt und erwürgt. -as
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