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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Wenige Züge und höhere Preise im Vogtland
Auerbach – Im Vogtland müssen Bahnreisende ab 1. März mit weniger Zügen und steigenden Fahrpreisen rechnen. Wegen der verringerten Zuschüsse des Freistaats Sachsen werde der Fahrplan auf zwei Strecken geändert, teilte der Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Vogtland (ZVV) am Donnerstag in Auerbach mit. Auf der Regionalbahn zwischen Gera und Mehltheuer werden demnach ab der Landesgrenze zu Thüringen keine Züge mehr bestellt.
„Zum einen rechtfertigt die geringe Nachfrage die Einstellung des Betriebs, zum anderen können Busse auf der Linie Zeulenroda-Plauen sowie Züge der Verbindung Mehltheuer-Plauen alternativ genutzt werden“, hieß es. Zwischen Adorf und Zwotental auf der Vogtlandbahn Adorf-Falkenstein-Plauen-Hof wird den Angaben zufolge ab März der gesamte Zugverkehr montags bis freitags durch Busse ersetzt.
Ab 1. August erhöhen zudem alle Zug-, Straßenbahn- und Busunternehmer im Vogtland die Fahrpreise um durchschnittlich 7,8 Prozent. Ein wesentlicher Grund für die Preiserhöhung seien ebenfalls die geringeren Zuschüsse des Landes für den Nahverkehr, teilte der ZVV mit.
Durch die sinkende Bevölkerungszahl im Vogtland werde zudem weniger Fahrgeld eingenommen.
Gleichzeitig stiegen jedoch die Kosten für Fahrstrom, Dieselkraftstoff, Energie, Instandhaltung sowie Investitionen in mehr Sicherheit und höhere Qualität, hieß es zur Begründung. Für die kürzeste Fahrstrecke im Vogtland koste die Einzelfahrt anstatt 1,20 künftig 1,30 Euro. Je nach Entfernung müssten für alle Einzelfahrscheine zwischen 10 und 80 Cent mehr bezahlt werden. va
2011-02-03
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