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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Weitere Förderung für Mehrgenerationenhäuser
Plauen / Oelsnitz - Die Mehrgenerationenhäuser in Plauen und Oelsnitz erhalten auch ab dem 1. Januar 2012 weiter staatliche Unterstützung. "Das steht schwarz auf weiß in einer offiziellen Liste des Bundesfamilienministeriums", so Robert Hochbaum, der zugleich Pate des Plauener MGH´s ist, in einer Pressemitteilung.
Aus mehr als 600 Bewerbungen wurden in Abstimmung mit den Bundesländern die Mehrgenerationenhäuser für das neue Programm ermittelt. 450 davon können ab 1. Januar 2012 mit einem jährlichen Zuschuss rechnen. Dieser soll sich auf 40 000 Euro pro Haus belaufen. 30 000 Euro davon werden seitens des Bundes und des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung gestellt, 10 000 Euro übernehmen Kommune oder Land.
"Unsere Häuser sind fest im Vogtland verankert. Sie sind seit vielen Jahren unverzichtbare Anlaufstelle für Kinder, junge Familien und ältere Menschen. Sowohl Plauen als auch Oelsnitz haben ein sehr großes Interesse daran, dass die gute und helfende Arbeit fortgeführt wird", so Hochbaum abschließend.
2011-11-18
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