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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Vogtlandkreis büßt Bevölkerung ein
Vogtland/Kamenz – Der Rückgang der Bevölkerung in Sachsen hält an. Wie gestern das Statistische Landesamt in Kamenz mitteilte, lebten Ende des vergangenen Jahres rund 4,19 Millionen Menschen im Freistaat gelebt.
Das waren 27 399 Einwohner oder 0,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit habe sich der Bevölkerungsschwund im Vergleich zu 2007 (0,7 Prozent) nur geringfügig abgeschwächt. Wie schon in den vergangenen Jahren konnten nur die Städte Dresden ( plus 0,9) und Leipzig (plus 1,0) einen Zuwachs verzeichnen. Gründe sind Zuzug und mehr Geburten als Sterbefälle. Von den anderen 11 kreisfreien Städten und Landkreisen lag nur Chemnitz mit einem Rückgang von 0,4 Prozent unter dem Durchschnitt des Landes.
Die größten Verluste mit einem Minus von 1,4 Prozent hatten der Erzgebirgskreis, der Vogtlandkreis und der Kreis Görlitz. Dicht dahinter lagen die Kreise Mittelsachsen, Zwickau, Bautzen und Nordsachsen. Im Vergleich der Regionen – aufgeschlüsselt nach den Bereichen der Landesdirektionen – verlor die Region Chemnitz mit einem Minus von 1,2 Prozent die meisten Menschen. mt
2009-08-25
Kommentar zu Vogtlandkreis büßt Bevölkerung ein?
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