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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Vogtlandbahn fährt im Dreiländereck
Neumark – Die Vogtlandbahn GmbH betreibt von Dezember 2010 an die Dreiländerbahn zwischen dem tschechischen Liberec (Reichenberg) und Seifhennersdorf im Landkreis Görlitz. Der Zuschlag für die Strecke gilt für zehn Jahre, wie gestern Geschäftsführer Klaus Jacobs in Neumark mitteilte. Die Strecke führt auch über Zittau und das polnische Bogatynia (Reichenau in Sachsen). Der Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien habe im Februar gemeinsam mit zwei tschechischen Verkehrsverbunden über die Vergabe des Netzes mit 660 000 Zugkilometer pro Jahr entschieden. Die Schaffner in allen Zügen sprechen Deutsch und Tschechisch.
„Die Vergabe unterstreicht die regionale Kompetenz der Vogtlandbahn als starker, zuverlässiger Partner“, sagte Jacobs. Mit der Konzernmutter Arriva habe sich der erste große privater Verkehrsdienstleister im Schienenpersonennahverkehr in Tschechien bei einer Ausschreibung durchsetzen können.
Unterdessen hoffen die Vogtländer auf einen Wiedereinsatz des Vogtland-Express. Die Direktverbindung nach Berlin war am 17. Februar eingestellt worden. Doch gab es kürzlich Gespräche mit den angrenzenden Verkehrsverbünden, die einen Neustart des Expresses nach Ostern für möglich halten lassen. Demnächst gibt es nächste Gesprächsrunde.
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