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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Vogtländer legt nach Urteil Revision ein
Tod im Asia-Restaurant wird Fall für BGH
Chemnitz - Der gewaltsame Tod eines vietnamesischen Gastwirts in Chemnitz vor elf Monaten wird ein Fall für den Bundesgerichtshof. Der Verteidiger des am 25. Januar wegen Totschlags zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilten 55-jährigen Vogtländers habe Revision eingelegt, sagte ein Sprecher des Landgerichts Chemnitz am Mittwoch auf Anfrage.
Das Gericht hatte es als erwiesen angesehen, dass der aus Bergen stammende Mann den 45-jährigen Vietnamesen im Asia-Restaurant erstochen und dabei nicht aus Notwehr gehandelt hat. Er war kurz nach der Tat Ende Februar 2009 festgenommen worden und soll bei seinem Opfer Schulden gehabt haben. va
2010-02-03
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