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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Verleihung „Stein im Brett“ im Vogtland 2009 (Video)
Am Freitag, dem 06.11.2009, wurde der traditionelle „Stein im Brett“ im Reichenbacher Neuberinhaus verliehen. Dahinter verbirgt sich eine Auszeichnung für ehrenamtliche Helfer aus Plauen und dem Vogtland, die für das Leise und Selbstverständliche geehrt werden. Initiiert wurde der Preis vom Vogtlandkreisjugendring e.V.
Video:
In diesem Jahr, dem zehnten in der Geschichte der Auszeichnung, erhielten folgende Ehrenamtliche die Anerkennung:
- Erika Kleine – Deutscher Kinderschutzbund e.V.
- Jennifer Vetters – AWO Kreisverband Auerbach e.V., Jugendzentrum „Highlife“
- Anette Weich – Schalmeienorchester Plauen e.V.
- Ralf Lange – VSV Fortuna Göltzschtal e.V.
- Ulrich Leithold – Kraftsportverein Pausa/Vogtland e.V.
- Mark Träger – Freiwillige Feuerwehr Adorf
- Kai Schetelich – Kinderland Plauen e.V., Kinderclub „Fünfte“
- Stefanie Opitz – Ev. Jugend Auerbach
- Uta Weller – Ev. Jugend Kirchenbezirk Plauen
- Käthe Rennwanz – Mobile Jugendarbeit Plauen e.V.
Alles begann im Jahr 1998. Damals erreicht den Jugendring Plauen e.V. ein Brief der Evangelischen Jugend Plauen mit der Bitte, ein Projekt zu organisieren, bei dem ehrenamtlich Tätige einmal im Mittelpunkt stehen und für ihre Tätigkeit Dank erfahren sollen. Damals wurde sich nach langen Überlegungen dafür entschieden, dass der Preis typisch für die Region sein soll. Ein Stein kam ins Spiel und sorgte vorerst für Skepsis.
Sollte ein kalter, rauer Stein das Richtige für eine Ehrung sein? In das Fragen und Grübeln schwebte ein Sprichwort: „Einen Stein im Brett haben“ – bei Kindern und Jugendlichen. So kam zum Stein das Holz – ebenfalls etwas Typisches für das Vogtland.
Bild/Text: Stefan Lehmann
2009-11-09
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