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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Raus aus dem Knast und AOK überfallen
Haftbefehl gegen Tschechen
Klingenthal – Ein frisch aus dem Gefängnis entlassener Mann soll den Überfall auf die AOK-Geschäftsstelle in Klingenthal Mitte Januar verübt haben. Das Amtsgericht Zwickau hat inzwischen Haftbefehl gegen den flüchtigen 39-Jährigen erlassen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Tscheche, der erst einen Tag vor dem Raub aus einer böhmischen Justizvollzugsanstalt entlassen wurde, sei einschlägig vorbestraft.
In den Nachmittagsstunden des 14. Januar war er mit vorgehaltener Pistole in die Filiale der Krankenkasse marschiert und hatte von den beiden Angestellten Bargeld gefordert. Mit seiner Beute verschwand der bis dahin Unbekannte über die Grenze nach Tschechien.
Den entscheidenden Hinweis zur Identität des Gesuchten lieferte schließlich ein weggeworfenes Kapuzenshirt, das in der Nähe des Tatortes in der Markneukirchner Straße gefunden wurde. In enger Zusammenarbeit mit der Tschechischen Polizei gelangten die hiesigen Ermittler an weitere Informationen und Fotos des Räubers aus dem Kreis Náchod. Wo er sich zurzeit aufhält ist indes nicht bekannt. Tschechische und deutsche Behörden fahnden weiterhin nach ihm. Dem 39-Jährigen drohen in Deutschland wenigstens fünf Jahre Gefängnis. va
2010-02-01
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